Veröffentlichungen

Hier finden Sie alle unsere Beiträge in wissenschaftlichen Publikationen sowie Teilnahmen an Konferenzen und Tagungen.

Der erste Coronalockdown im Frühjahr 2020 hat auch das Projekt Roadkill beeinflusst, wie unsere gerade erschienene Publikation im Journal PeerJ zeigt. Vor allem Roadkills jener Tiere, die nach einer Winterruhe wieder aktiv wurden, wurden signifikant weniger gemeldet als in den Jahren davor. Doch liegt das daran, dass tatsächlich weniger Tiere überfahren wurden, oder an der verringerten Mobilität der Citizen Scientists im Projekt? Dazu haben wir eine Umfrage unter den österreichischen Citizen Scientists des Projektes gemacht und herausgefunden, dass eine Mehrheit der Befragten angab, gefühlt weniger Roadkills gemeldet zu haben, egal ob sich ihr Mobilitätsverhalten während des Lockdowns geändert hat oder nicht. Zusammen mit den Verkehrsdaten aus anderen Quellen deuten die Ergebnisse darauf hin, dass vielleicht tatsächlich weniger Tiere überfahren wurden. Ganz sicher ist jedoch, dass Citizen-Science-Projekte generell bei der Auswertung von Daten aus diesem Zeitraum sich darüber bewusst sein müssen, dass der Lockdown teils deutliche Auswirkungen auf ihre Daten gehabt haben könnte und dies bei der Interpretation berücksichtigt werden muss.    Hintergrund Die weltweite COVID-19-Pandemie beeinträchtigt die menschlichen Aktivitäten und das Leben der Menschen so stark wie nie zuvor in unserem Leben. Um den unnötigen Tod tausender Menschen aufgrund der übermäßigen Beanspruchung unserer Gesundheitssysteme zu vermeiden (Anderson et al., 2020), haben…
Jedes Jahr werden tausende Amphibien auf Österreichs Straßen überfahren. Amphibienschutzmaßnahmen sind zwar weit verbreitet, müssen aber rechtzeitig zur Wanderung installiert werden. Die Universität für Bodenkultur Wien (BOKU), die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG), der Naturschutzbund Österreich und das Naturhistorische Museum Wien setzten sich das Ziel den Beginn der Amphibienwanderungen besser vorherzusagen. Die Analyse von über 11 500 Beobachtungen über 18 Jahre zeigt, dass die Blühzeitpunkte von Marille und Salweide die Amphibienwanderung gut vorhersagen und damit den Startschuss für Schutzmaßnahmen geben können. Vorhersage der Amphibienwanderung – warum ist das wichtig? Um die Gefahr von Straßen für Amphibien während ihrer saisonalen Wanderung abzuschwächen, werden in Österreich neben permanenten Einrichtungen (sog. Amphibientunnel) vor allem temporäre Schutzmaßnahmen eingesetzt. Dazu werden meist von Freiwilligen Schutzzäune entlang von besonders gefährdeten Straßenabschnitten aufgestellt und jeden Tag kontrolliert, ob sich Tiere vor Ort befinden. Jedes Tier wird händisch über die Straße getragen und dort wieder freigelassen. Die Herausforderung dabei: die Amphibienwanderung ist wetterabhängig und startet jedes Jahr zu unterschiedlichen Zeitpunkten und die Zäune müssen rechtzeitig vor Beginn der Wanderung stehen. Startet die Wanderung früher als erwartet bedeutet das mehr überfahrene Amphibien, startet die Amphibienwanderung später als erwartet bedeutet das unnötig aufgewendete Arbeitsstunden für die Freiwilligen.  Was haben Pflanzen mit Amphibien zu tun? Mit Pflanzen hat…
Gemeinsam mit Kolleg*innen aus den USA, Süd Afrika, Tschechien, Belgien, Großbritannien und Kanada haben wir uns 15 verschiedene Roadkill Projekte angesehen und miteinander verglichen.  Die Idee dahinter war nicht von rein akademischer Natur, sondern war ganz praktisch veranlagt. So wollten wir wissen, wie die verschiedenen Projekte funktionieren, wer dabei mitmachen kann, welche Daten dabei erhoben werden  und welche Konsequenzen sich daraus ergeben. Basierend auf den Ergebnissen möchten wir versuchen, ob es möglich wäre, all diese Projekte miteinander zu verbinden um zu einem globalen Roadkill Meldesystem zu gelangen. Mit einem derartigen Ansatz könnte man noch deutlicher zeigen, welchen Einfluss der Straßenverkehr auf die Biodiversität hat.  Wer genauer wissen möchte, welche Empfehlungen für ähnliche Projekte erarbeitet wurden und wie sich die Projekte unterscheiden, die für Behörden entwickelt wurden oder für Straßenmeistereien, kann gerne auch den Originalartikel lesen, den wir am Ende des Blogs verlinkt haben. Zusammenfassung: Auf globaler Ebene fragmentiert das Straßennetz Wildtierpopulationen, tötet und verletzt einzelne Tiere (WVC), WVC kann zu einem Rückgang der Wildtierpopulation führen, kann schließlich zur lokalen oder vollständigen Ausrottung bestimmter Arten beitragen und Fahrzeuge und Fahrer schädigen. Die Prävention von WVC beginnt mit der Erfassung von Konfliktstellen, wie z.B. Fahrzeugunfällen, Tierkadavern (überfahrene Tiere) oder dem Verhalten von…
Vor kurzem wurde ein neuer peer-review Artikel zu unserem Projekt veröffentlicht. Gemeinsam mit Kolleg*innen aus Belgien, Tschechien und Großbritannien wurde ein Artikel über die Vorteile und Herausforderungen in der Zusammenarbeit mit Freiwilligen in Roadkill Projekten geschrieben. Dabei wurde in 4 Projekten mit ganz unterschiedlichen Gruppen zusammengearbeitet. Der komplette Artikel ist natürlich frei verfügbar unter: https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1617138119303449 Die Zusammenfassung: Täglich wird eine große Anzahl von Tieren auf europäischen Straßen aufgrund von Kollisionen mit Fahrzeugen getötet. Ein hoher Anteil dieser Ereignisse wird jedoch nicht dokumentiert, da die zur Erhebung solcher Daten verpflichteten Personen nur einen kleinen Teil erfassen; die Polizei registriert nur Kollisionen, die zu Verkehrsunfällen führen, und Jäger sammeln nur Daten über jagdbare Wildtiere. Solche Berichte erfassen unverhältnismäßig wenig kleine Wirbeltiere wie Vögel, kleine Säugetiere, Amphibien und Reptilien. In den letzten zehn Jahren wurden jedoch nationale Meldesysteme für Wildtiere, welche im Straßenverkehr getötet wurden, eingeführt, die weitgehend mit Citizen Scientists zusammenarbeiten, um auf nationaler Basis Daten über Roadkills zu sammeln, die diese Datenlücke schließen könnten. Ziel dieser Studie ist es daher, erstmals die in Europa bestehenden Projekte und die Nutzergruppen, die dabei Daten sammeln, zu beschreiben. Um ein tieferes Verständnis solcher Projekte zu ermöglichen, beschreiben wir beispielhaft wissenschaftliche Meldesysteme für Roadkills, die…
Von 26.-28. Juni 2019 waren wir mit unserem Projekt auf der 5. Österreichischen Citizen Science Konferenz in Obergurgl/Tirol. Eine großartige Veranstaltung des Citizen Science Network Austria. Das Organisationskommittee bestand aus Vertretern der Universität Innsbruck, der Universität für Bodenkultur Wien, dem Zentrum für Citizen Science am OEAD, Schweiz forscht (CH), Bürger schaffen Wissen (D) und Partizipative Wissenschaftsakademie an der Universität Zürich und ETH Zürich. Dementsprechend vielfältig waren die Teilnehmer*innen und die wissenschaftlichen Beiträge. So kamen Vertreter*innen von Universitäten, Fachhochschulen, Vereinen, Museen, Förderorganisationen und vielen mehr um sich disziplinenübergreifend auszutauschen. Wir waren mit einem Poster zur Datenqualität vor Ort und haben hier auch einen Einblick in die Masterarbeit von Irene Hoppe gegeben:
Am 5. April hatten wir die Gelegenheit an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften ein Poster zu präsentieren, mit dem aufgezeigt werden sollte, wie unser Projekt zu den UN Sustainable Development Goals beitragen kann. Die ÖAW  veranstaltete nämlich am 4. und 5. April 2019  das internationale Symposium "Global Sustainable Development Goals in a Mediatized World". Die Erreichung der in der Agenda 2030 festgelegten Ziele in einer medialisierten Welt stellt alle Beteiligten, einschließlich der Wissenschaft, vor neue Herausforderungen und Chancen. Das präsentierte Poster sehen Sie hier:
Wir waren Anfang Februar mit einem Poster zu Gast auf der Österreichischen Citizen Science Konferenz 2018 in Salzburg um unsere Erfahrungen mit Citizen Science im peer-Review Verfahren zu präsentieren. Konkret hieß es aufzuzeigen, wie wir aus dem Projekt Roadkill die Publikationen in von Expert*innen begutachteten Fachjournalen erlebt haben. Eine kurze Zusammenfassung der gesamten wirklich spannenden Veranstaltung finden Sie auf Österreich forscht. Außerdem konnten wir am dritten Tag der Konferenz, dem sogenannten Aktionstag, einem sehr interessierten Salzburger Publikum das Projekt Roadkill auf einem Messestand präsentieren und praktisch zeigen, wie man bei uns mithelfen kann. Für alle an unseren Erfahrungen interessierten, sehen Sie hier das präsentierte Poster:  
Am 27. Juni 2017 wurde der dritte Fachartikel aus unserem Citizen Science Projekt im Journal BMC Ecology für alle frei zugänglich (open access) veröffentlicht. Der Artikel mit dem Title "Amphibian and reptile road-kills on tertiary roads in relation to landscape structure: using a citizen science approach with open-access land cover data" wurde von Florian Heigl, Kathrin Horvath, Gregor Laaha und Johann G. Zaller verfasst. In wenigen Sätzen zusammengefasst, hat uns diese Studie gezeigt, dass es möglich ist mit einem Citizen Science Ansatz in Kombination mit frei zugänglichen Landbdeckungsdaten gefährliche Stellen für Amphibien und Reptilien zu identifizieren. Diese sind vor allem dort, wo diese Tiere ihren Lebensraum haben. Dies liest sich auf den ersten Blick trivial, ist aber sehr wichtig für zukünftige Citizen Science Studien. Wo bisher aufwändige Kartierungen notwendig waren, konnten wir mit einer Befahrung (per Rad), welche im Schnitt alle 11 Tage stattfand und Landbedeckungskarten mit einer sehr groben Auflösung von 25ha zu diesem Ergebnis kommen. Mit diesen Ergebnissen können wir nun die Planung eines größer angelegten Roadkill Monitoring Programms beginnen.  Falls Sie Fragen oder Anregungen zu dem Artikel habt, schreiben Sie uns einfach auf Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Um einen Einblick in die Entstehungsgeschichte des Artikels zu geben…
Von 19. bis 21. April 2017 fand in Wien das 10. jährliche Treffen der Expertengruppe für Makroökologie der Gesellschaft für Ökologie von Deutschland, Österreich und der Schweiz statt. Der Titel der diesjährigen Konferenz war "Macroecology in Space and Time". Organisiert durch Vertreter*innen der Universität Wien, war der Fokus dieses Jahr sehr breit und reichte von Naturschutzbiologie über Evolution bis hin zu globalem Wandel. Wir nutzten die Nähe zu diesem Konferenzort und präsentierten ein Poster zum Projekt und den bisherigen Ergebnissen:
Am 10. Oktober 2016 wurde ein wissenschaftlicher Fachartikel aus dem Projekt publiziert. Dieser Artikel mit dem Titel "Comparing Road-Kill Datasets from Hunters and Citizen Scientists in a Landscape Context" wurde von Florian Heigl, Carina R. Stretz, Wolfgang Steiner, Franz Suppan, Thomas Bauer, Gregor Laaha und Johann G. Zaller geschrieben und ist frei zugänglich. Wir bedanken uns hiermit sehr herzlich für die enge Zusammenarbeit mit den Teilnehmer*innen des Projekts und mit drei Instituten der Universität für Bodenkultur. Und freuen uns auf viele weitere Publikationen und Erfolgsgeschichten. Als kleine Hintergrundinformation: Dieser Artikel wurde am 30. Juli 2016 beim Verlag eingereicht, von vier internationalen Fachgutachtern überprüft und bis zur fertigen Publikation vier mal überarbeitet. Die Publikation hat durch diesen peer-review Prozess an Qualität gewonnen und ist eine entscheidende Anerkennung für das Projekt, alle Projektbeteiligten und für Citizen Science im allgemeinen. Der Artikel ist auf englisch für jeden unter dem folgenden Link frei zugänglich:  http://www.mdpi.com/2072-4292/8/10/832/htm Hier die deutsche Zusammenfassung des Artikels: Der Vergleich von Roadkill Datensätzen, welche von Jägern und Citizen Scientists stammen, im Kontext der umgebenden Landschaft Autoren: Florian Heigl 1,*, Carina R. Stretz 1, Wolfgang Steiner 2, Franz Suppan 3, Thomas Bauer 3, Gregor Laaha 4 and Johann G. Zaller 1 1 Institut…
Von 30. August bis 2. September fand in Lyon (Frankreich) die Konferenz der IENE (Infra Eco Network Europe) statt. Florian Heigl präsentierte im Rahmen dieser Konferenz das Projekt Roadkill als Citizen Science Projekt und erste Ergebnisse daraus. Die IENE ist ein Netzwerk aus Expert*innen, welche im Bereich Ökologie und lineare Transport-Infrastruktur aktiv sind. Dieses Netzwerk ist non-profit, non-governmental und non-political. Der Titel der diesjährigen Veranstaltung war "Integrating transport infrastructure with living landscapes“, um herauszustreichen wie stark Infrastruktur, von Straßen über Flughäfen bis zu Hochspannungsleitungen Teil der Landschaft ist. Auf der Konferenzwebsite kann man sich sehr genau zur Konferenz, den Präsentationen, Postern und Workshops informieren. Die Konferenz war geprägt von Themen wie "Wie sehen funktionierende Grünbrücken aus", "Welche neuen technischen Entwicklungen gibt es im Bereich Wildunfallvermeidung", "Welchen Einfluss haben Straßen auf Biodiversität" und viele mehr. Der Unterschied zu vielen anderen Konferenzen ist sicher, dass hier Wissenschaftler*innen, Beamte aus Ministerien, Ingenieur*innen und Firmenmitarbeiter*innen aufeinandertreffen um gemeinsam zu diskutieren und voneinander zu lernen. Das vorgestellte Poster:
Poster Präsentation “Data quality in citizen science projects considering roadkills” durch Florian Heigl, Daniel Dörler und Johann Zaller; 1. Europäische Citizen Science Konferenz in Berlin, Deutschland; 19. - 21. Mai 2016. Hier finden Sie mehr Informationen zur Konferenz: http://www.ecsa2016.eu/  Das Poster behandelt die verschiedenen Einflussfaktoren auf die Datenqualität in Citizen Science Roadkill Projekten. Grob können diese Faktoren in folgende Gruppen eingeteilt werden: Umwelteinflüsse (z.B. Landschaft, Straßenart, Wetter), Monitoringmethode (Zufallsfunde oder regelmäßiges Monitoring), Eingabemethode (Papier und Bleistift, Website, Apps) und die Teilnehmer*innen (z.B. Vorwissen, Aufmerksamkeit). Das vorgestellte Poster:    
Poster Präsentation “Citizen Science Project Roadkill – Connecting science, people and habitat fragmentation using European hare as a model organism” durch Florian Heigl, Carina Stretz, Wolfgang Steiner,  Thomas Bauer, Franz Suppan und Johann Zaller; 45. Jahrestagung der Gesellschaft für Ökologie in Göttingen, Deutschland; 31. August - 04. September 2015.     VertreterInnen des Instituts für Zoologie auf der GFÖ 2015 Das vorgestellte Poster:  
Citizen Science ist in den letzten Jahren zu einem wichtigen Teil der Wissenschaftslandschaft geworden. Immer mehr professionelle Wissenschaftler*innen binden Amateur*innen in ihre Forschung mit ein. Doch was genau ist Citizen Science und woher kommt sie? Welche Auswirkungen hat die Zusammenarbeit auf Profis und Amateur*innen in Citizen Science? Wie funktionieren Projekte, in denen Amateur*innen miteingebunden werden? Gibt es Beispiele aus Österreich? Kann etwas getan werden, um Citizen Science in Österreich populärer und einfacher zu machen? Diesen Fragen widmet sich der Artikel von Florian Heigl und Daniel Dörler im Jahrbuch 2015 der Bildung für eine nachhaltige Entwicklung mit dem Titel Dialog auf Augenhöhe – Laienwissenspotentiale und deren institutionelle Integrationsmöglichkeiten, welches im Juni 2015 erschienen ist. Mehr Informationen zum Jahrbuch: https://www.umweltbildung.at/shop/bne-reloaded/
Carina Stretz, Diplomandin am Institut für Zoologie der Universität für Bodenkultur Wien, präsentierte am 15. April 2015 beim European Geosciences Union General Assembly 2015 in Wien das Poster Project Roadkill: Defining hotspots in European Hare vehicle collisions using datasets from citizen scientists and professionals. Auf der EGU 2015 treffen innnerhalb einer Woche mehr als 11.000 Wissenschafter aufeinander, um die neuesten Entwicklungen und Erkenntnisse in den unterschiedlichsten Themenbereichen auszutauschen. Das vorgestellte Poster:  
Veröffentlichung des Papers "Using a Citizen Science Approach in Higher Education: A Case Study Reporting Roadkills in Austria" von Florian Heigl und Johann Zaller; Fachzeitschrift Human Computation - Volume 1, Issue 2 (Citizen Science Special Issue); Dezember 2014 Die deutsche Zusammenfassung: Citizen Science in der höheren Bildung: Eine Fallstudie zu Roadkills in Österreich FLORIAN HEIGL, Universität für Bodenkultur, Wien JOHANN G. ZALLER, Universität für Bodenkultur, Wien Citizen Science als Crowdsourcing-Methode wird vor allem in Projekten mit Umweltbezug zunehmend auf der ganzen Welt verwendet. Viele europäische Universitäten sind mit steigenden Studierendenzahlen konfrontiert, wobei die Zahl der Betreuer und Professoren gleich bleibt. Daraus ergibt sich für Lehrende in den Naturwissenschaften die Herausforderung, dass sie trotz des niedrigen Lehrenden/Studierenden-Verhältnisses Wissen vermitteln sollen. Auf der Suche nach einer Lösung für dieses Problem führten wir einen Citizen Science Versuch in einer Pflicht-Lehrveranstaltung im Bachelorprogramm Umwelt- und Bioressourcen Management an der Universität für Bodenkultur Wien durch. Im Projekt BOKUroadkill mussten die Studierenden über drei Monate hinweg im Straßenverkehr getötete Tiere (roadkill) auf ihren täglichen Wegen melden. Die Studierenden konnten die Dateneingabe entweder über eine frei zugängliche Smartphone-App (EpiCollect), oder, für Studierende ohne Smartphone, über ein online Eingabeformular durchführen. Nach drei Monaten hatten 109 Studierende 1.236 Tiere…
 Poster Präsentation “Roadkill of European Hare in agricultural landscapes in Austria: citizen science vs. professional data.” durch Florian Heigl, Wolfgang Steiner,  Franz Suppan, Thomas Bauer und Johann Zaller; 44. Jahrestagung der Gesellschaft für Ökologie in Hildesheim, Deutschland; 8.-12. September 2014 Das vorgestellte Poster:  
Präsentation  “Projekt Roadkill” durch Florian Heigl und Johann Zaller; 3rd Citizen Cyberscience Summit in London, Großbritannien; 20.-22. Februar 2014 Im Februar 2014 waren Florian Heigl und Johann Zaller beim 3rd Citizen Cyberscience Summit in London um die neue Projekt-Website vorzustellen. Drei Tage lang waren sie in London um die neuesten Entwicklungen rund um Citizen Science in Europa und der Welt zu erfahren und durch das Projekt Roadkill auch selbst darzustellen. Viele internationale Kontakte konnten geknüpft werden, wobei Rick Bonney als "Urgestein" der Citizen Science wohl hervorzuheben ist.
View the embedded image gallery online at:
https://roadkill.at/erfolge/veroeffentlichungen#sigProId4023a7baa2
Poster Präsentation “BOKUroadkill: a citizen science project on the impacts of roads on fauna” durch Benjamin Dauth, Florian Heigl & Johann G. Zaller; 43rd Annual Meeting of the Ecological Society of Germany, Austria and Switzerland in Potsdam, Deutschland; 9. -13. September 2013   Das vorgestellte Poster:
Präsentation beim österreichischen Thinktank Forum Alpbach durch Florian Heigl and Benjamin Dauth: Open Dialogue BOKUroadkill; 28. August 2013. Im Sommer 2013 wurden Florian Heigl und Benjamin Dauth von AustriaTech nach Alpbach eingeladen. Grund war das erfolgreiche Sommersemester, in dem BOKUroadkill das erste Mal in einer Lehrveranstaltung mit Studierenden getestet wurde. Nach diesem Test und der durchgehend positiven Resonanz in diesem hervorragenden Think Tank in Alpbach, haben wir uns entschlossen das Projekt weiter zu entwickeln und für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Benjamin Dauth und Florian Heigl beim Open Dialogue des Forums Alpbach 2013; Foto: AustriaTech