Sie können auf zwei Wegen am Projekt teilnehmen, mit dem Smartphone oder unserem Onlineformular.
Alle Einträge werden sofort auf der Karte angezeigt.
Am Projekt Roadkill kann jede/r teilnehmen. Einzige Voraussetzung ist die Registrierung auf www.roadkill.at und ein Internetzugang. Von Vorteil (aber keine Voraussetzung) ist eine gewisse Artenkenntnis bei Wirbeltieren.
Dem Naturschutzbund Niederösterreich wurden im Rahmen unserer Kooperation Daten zu überfahrenen Amphibien in Niederösterreich übermittelt. Diese Daten werden nun dazu verwendet um Hotspots für Amphibien auf Niederösterreichs Straßen herauszufinden, an denen zusätzliche Amphibienschutzmaßnahmen getroffen werden können.
Der Frühling naht und so die neue Roadkill Saison: https://roadkill.at/news/item/185-der-fruehling-naht-auf-der-strasse
Die erste Amphibie in Deutschland wurde von unserem Teilnehmer "auf Twitter @westrad_de" gemeldet: https://www.spotteron.com/roadkill/spots/69812
Die erste Amphibie in Österreich wurde von unserer Teilnehmerin Petra Tischler gemeldet: https://www.spotteron.com/roadkill/spots/71838
Das Osterwochenende führte zu vielen Meldungen und Presseberichten: https://roadkill.at/news/item/187-osterwochenende-und-medienberichte
Nun ist das Osterwochenende vorbei und all jene, die mit ihren Kindern auf Urlaub gefahren sind, nutzen heute Dienstag um wieder nach Hause zu fahren. Wie jedes Jahr sind gerade am Osterwochenende sehr viele Menschen auf den Straßen unterwegs. Dies merkt man auch an den Meldungen zu überfahrenen Tieren: über die vergangenen Tage sind über 100 Einträge von unseren Teilnehmerinnen und Teilnehmern gemacht worden. Vielen Dank für diese Mühen.
Der VCÖ nutzte Ostern um in einer Presseaussendung darauf hinzuweisen, dass jedes Jahr auch tausende Feldhasen überfahren werden und dies dazu beiträgt, dass die Populationen zurück gehen. Dankenswerterweise wurde auch das Projekt Roadkill in diesem Text erwähnt, woraufhin viele Medien dazu berichteten. Einen Auszug daraus finden Sie hier:
| Datum | Medium |
| 18.04.2019 | Kleine Zeitung |
| 18.04.2019 | Salzburg24 |
| 18.04.2019 | meinbezirk.at: |
| 18.04.2019 | Gailtal Journal: Mehr als 450 Hasen wurden in Kärnten im Vorjahr Opfer des Straßenverkehrs |
| 18.04.2019 | Kurier: 2.800 Hasen starben auf den burgenländischen Straßen |
| 18.04.2019 | Tiroler Tageszeitung: Weniger Hasen im Vorjahr auf Österreichs Straßen gestorben |
| 18.04.2019 | NÖN: Österreichweiter Rückgang – Hasen leben auf Niederösterreichs Straßen am gefährlichsten |
| 20.04.2019 | Heute: Gefährliches Ostern: 8.082 Hasen 2018 überfahren |
| 21.04.2019 | ORF.at: Straßenverkehr: Fast 3.000 tote Hasen |
Auch wenn die Nächte noch kalt sind und in den Bergregionen noch Schnee liegt, merkt man wie die Temperaturen langsam steigen und das Leben in der Natur wieder erwacht. Die Blattknospen an Sträuchern und Bäumen werden immer dicker und bereiten sich auf das Austreiben vor. Dies sind erste Zeichen des Vorfrühlings, welche wir dazu nutzen, um uns auf die kommende Saison vorzubereiten. Denn mit den steigenden Temperaturen wachen auch die Wirbeltiere aus ihrem Winterschlaf oder Winterruhe auf und werden wieder aktiv.
So sind zum Beispiel Eichhörnchen schon häufig dabei zu beobachten, wie sich Pärchen gegenseitig jagen um die Paarung vorzubereiten. Bei diesen spielerischen Jagden werden von den Tieren leider häufig fahrende Autos auf Straßen übersehen. Bitte daher nun wieder vermehrt auf Tiere auf den Straßen achten – auch in Wohngebieten mit Geschwindigkeiten unter 30km/h.
Die Naturschutzvereine, wie unsere Partner der Naturschutzbund Niederösterreich oder die ARGE Naturschutz, sind bereits mitten in den Vorbereitungen um Amphibienschutzzäune auf Straßen zu errichten. Mehr Informationen zur Amphibienwanderung, welche auch nur mehr wenige Wochen auf sich warten lässt, finden Sie hier. Der Naturschutzbund Niederösterreich verwendet unter anderem die Daten aus unserem Projekt, um zu eruieren, wo noch Schutzmaßnahmen für Amphibien in Niederösterreich benötigt werden.
Sie sehen, bald werden wieder vermehrt Tiere auf den Straßen zu beobachten sein. Sollten Sie überfahrene Tiere entdecken, melden Sie uns diese bitte wieder so zuverlässig wie die letzten Jahre. Achten Sie bitte jedoch immer auch auf Ihre eigene Sicherheit und bitte verwenden Sie Ihr Smartphone nie in gefährlichen Situationen.
Wir bedanken uns dafür schon jetzt ganz herzlich!
Die Vision im Projekt Roadkill ist es Straßenabschnitte, an denen es gehäuft zu überfahrenen Tieren kommt, gemeinsam mit Naturschutzorganisationen und Behörden zu entschärfen. Die eine Grundlage dazu sind die Daten zu überfahrenen Tieren, welche Teilnehmer*innen im Projekt täglich via Onlineformular oder App melden, die zweite sind Partnerschaften mit NGOs und Behörden.
Einen konkreten ersten Schritt in Richtung zu einer solchen Partnerschaft haben wir nun getan. Die im Projekt Roadkill gesammelten Daten werden ab sofort vom Naturschutzbund Niederösterreich auf Roadkill-Hotspots bestimmter Arten geprüft, um die Einrichtung von Schutzmaßnahmen zu evaluieren. Der Naturschutzbund Niederösterreich betreut bereits eine Reihe von Amphibienzäunen entlang von Straßen und ist auch aktiv im Schutz von Lebensräumen bedrohter Säugetiere, wie z.B. dem Feldhamster, dessen Verbreitung in Niederösterreich noch relativ unbekannt ist.
Wir freuen uns sehr über die Zusammenarbeit mit dem Naturschutzbund Niederösterreich und hoffen, dass dieser Kooperation noch viele weitere folgen.