Gleich zwei mal in einer Woche wurde das Projekt auf der Universität Wien vorgestellt. Am Mittwoch den 9.12. wurden Daniel Dörler und Florian Heigl spontan eingeladen einen Gastvortrag im Rahmen des Seminars "Vom Zuschauer zum Citizen Scientist: Das Verhältnis von Wissenschaft, Öffentlichkeit und Demokratie" am Institut für Wissenschafts- und Technikforschung zu halten. Vor Studierenden aus den unterschiedlichsten Disziplinen wie Soziologie, Philosophie oder Zoologie wurde Citizen Science in Österreich und als Praxisbeispiel das Projekt Roadkill genauer unter die Lupe genommen. In der spannenden Diskussion wurden die verschiedensten Fragen gestellt. Findet durch Citizen Science eine Demokratisierung statt? Gibt es Grenzen für Citizen Science? Oder auch Welches Interesse könnte die Politik an Citizen Science haben?
Am Freitag den 11.12. wurde das Projekt von Florian Heigl im Workshop mit Heidi Ballard von der University of California/Davis vorgestellt. Der Workshop zum Thema "Citizen Science as a Tool for Scientific Research: Strategies for Expanding and Deepening Public Participation" mit Akteuren der ZAMG, des IIASA, der BOKU und der Uni Wien war geprägt von der kritischen Auseinandersetzung mit der Methode Citizen Science. Wo gibt es Herausforderungen oder gravierende Probleme, wie können wir diese überwinden oder wie können wir in Zukunft besser zusammenarbeiten. Da hier nur Praktiker diskutierten war es äußerst spannend zu sehen, wo sich das Feld zur Zeit in Österreich bewegt. Wir hoffen die Diskussion auf der zweiten Österreichischen Citizen Science Konferenz weiterführen zu können.
Zum Programm des Workshops mit Heidi Ballard: http://www.citizen-science.at/news/item/132-citizen-science-workshop
Zur Zweiten Österreichischen Citizen Science Konferenz: http://www.citizen-science.at/konferenz
Florian Heigl hatte am 19. November 2015 das Vergnügen im Nationalpark Neusiedlersee das Projekt zu präsentieren. Im Rahmen der Ausbildung zum Nationalpark Exkursionsleiter gibt es ein Modul mit dem klingenden Namen "Aktuelle Herausforderungen", in diesem Modul wurde die Methode Citizen Science, die Plattform citizen-science.at und auch das Projekt Roadkill vorgestellt.
Die sehr engagierten KursteilnehmerInnen haben lebhaft mitdiskutiert und eigene Ideen für die Umsetzung von Citizen Science Projekten im Nationalpark Neusiedlersee eingebracht. Die Methode Citizen Science wurde genau so kritisch hinterfragt, wie Wissenschaft im allgemeinen. Die kritische Auseinandersetzung mit Wissenschaft ist im Sinne von Citizen Science, da so oft neue Gedanken in die Wissenschaftswelt transportiert werden und es zu einer Weiterentwicklung kommen kann. Auch Citizen Science ist noch lange nicht perfekt und wir brauchen die kritischen Geister in unseren Projekten, um auch diese immer weiter zu entwickeln.
Florian Heigl hatte vergangene Woche die Möglichkeit das Projekt Roadkill bei der Generalversammlung der European Citizen Science Association (ECSA) zu präsentieren. Es war sehr erfreulich zu sehen, dass das Projekt mittlerweile auch international zunehmend auf Interesse stößt. Auch die Vertreterinnen der Australian Citizen Science Association (ACSA) und der amerikanischen Citizen Science Association (CSA) fanden das Projekt sehr spannend und ansprechend umgesetzt.
Zu Beginn der Versammlung stellten die GastgeberInnen der Versammlung Citizen Science Projekte in und aus Barcelona auf einer Citizen Science Safari vor. Bei dieser Safari konnten die TeilnehmerInnen etwas zu einer invasiven Gelsenart erfahren, oder wie Wassertrübung mit Hilfe von TaucherInnen gemessen werden kann. Im Anschluss daran fand im Disseny Hub in Barcelona noch eine Podiumsdiskussion mit VertreterInnen der Universität Barcelona, der ACSA, der CSA und natürlich der ECSA statt.
Am zweiten Tag gab es die Citizen Science Project Fair (hier wurde das Projekt nochmal intensiv diskutiert), Lightning Talks und Workshops statt, bevor am Nachmittag im formalen Teil der Generalversammlung die Strategie der ECSA für das kommende Jahr beschlossen wurde.
Wer mehr Details zur Generalversammlung nachlesen möchte, kann dies unter folgendem Link durch die Social Media Aktivitäten während der Konferenz nachlesen: https://tagboard.com/ecsabcn/250938
Am Samstag den 10. Oktober 2015 um 18:40 Uhr war es so weit. Das Material, welches wir im Juli gedreht haben, wurde ausgestrahlt. Anhand des Projekts Roadkill, dem Tea Bag Index der AGES und einem Hobby Käfer Forscher am Naturhistorischen Museum in Wien wurde Citizen Science in Österreich präsentiert. Wer möchte kann sich die Sendung bis 17. Oktober hier anschauen: http://tvthek.orf.at/program/Newton/1306/Newton-Citizen-Science/10737749
Das Deutschlandradio Wissen hat am 16. September 2015 unter dem Titel "Hotspots des Todes" über das Projekt Roadkill berichtet. Dazu wurde Florian Heigl von Dominik Schottner interviewt. Den gesamten Beitrag und auch einen Bericht dazu finden Sie hier: http://dradiowissen.de/beitrag/tierschutz-wie-wir-helfen-koennen-roadkills-zu-verhindern
Der Deutschlandfunk berichtete am 7. September 2015 um 16:41 Uhr von der GFÖ in Göttingen über das Projekt Roadkill. Johann Zaller und Florian Heigl wurden von Volker Mrasek in der Sendung Forschung aktuell zu ersten Ergebnissen und Erfahrungen im Projekt interviewt. Der gesamte Beitrag ist hier nachzuhören. Bitte gehen Sie dazu auf der Seite in die Mediathek und wählen am 7. September den Beitrag um 16:41 Uhr aus.
Für Österreich wurde der Beitrag auf Ö1 in der Sendung "Dimensionen: Die Welt der Wissenschaft" am 11. September 2015 gesendet. Hier wurde speziell auf Österreich eingegangen, ein Hotspot für Donaukammmolche im Burgenland besprochen und die Plattform www.citizen-science.at erwähnt. Hier gehts zum Beitrag: http://oe1.orf.at/programm/414524
Gleich drei Projekte der Plattform www.citizen-science.at haben sich bei der jährlichen Tagung der Gesellschaft für Ökologie Deutschland, Österreich und Schweiz präsentiert. Dabei handelte es sich um "Die Igel sind los!", "StadtWildTiere" und unser "Projekt Roadkill". Zusätzlich zu diesen drei für alle Interessierten offenen Projekte, wurden noch das Projekt "BOKUArion" (ein Projekt, dass nur in der Universitätslehre an der Universität für Bodenkultur eingesetzt wird) und das Projekt "Vielfalter" (ein Schulprojekt der Universität Innsbruck) vorgestellt.
Auf einem Poster wurden vorläufige Ergebnisse des Projekts Roadkill vorgestellt, dieses finden Sie hier.
Außerdem gibt es zum Projekt Roadkill ein Interview mit Johann Zaller und Florian Heigl auf der GFÖ, welches ab 07. September 2015 um 16:35 Uhr im Deutschlandfunk zu hören ist.
Als sehr beliebt hat sich auch die von Florian Heigl, Johann Zaller und Aletta Bonn organisierte Session zum Thema "Citizen Science in Ecology - successful scientific case studies from Europe" erwiesen. Hier präsentierten sich Citizen Science Projekte aus Deutschland, Österreich, Schweiz und Schweden und die ProjektleiterInnen diskutierten nach der Session noch mit dem Publikum und Richard Primack, einem der Keynote-Speaker der Tagung und Editor in Chief des Fachjournals "Conservation Biology". Wer sich mehr zu den Themen dieser Session informieren möchte, kann die Twittermeldungen dazu (und auch zu anderen Themen) hier nachlesen. Alle Abstracts zu den Vorträgen und Postern in dieser Session können Sie auch hier herunterladen (Book of Abstracts Seiten 316 bis 326).
Gestern verbrachten wir den ganzen Tag mit einem sehr motivierten Team des ORF um einen Beitrag zum Citizen Science Projekt Roadkill für Newton zu drehen. Im Beitrag soll der Ablauf des Projekts vom Fund eines Roadkills bis zur Datenauswertung dargestellt werden.
Neben dem Projekt Roadkill wird auch das Projekt Tea Bag Index vorgestellt, beide Projekte findet ihr auf www.citizen-science.at. Außerdem wird ein Citizen Scientist seine Erfahrungen mit Projekten im Bericht erläutern.
Es war eine wirklich interessante Erfahrung für uns und wir sind schon sehr auf das Ergebnis gespannt. Die Sendung wird Anfang Oktober im ORF 1 zu sehen sein, wann genau, werden wir euch schreiben, sobald der Termin fixiert ist.
Hier könnt ihr euch schon mal erste Fotos vom Drehtag anschauen:
Nun ist es endlich soweit, die lang ersehnte Roadkill | Spotteron App für iOS Geräte ist im iTunes Store verfügbar!
Holt euch die App unter https://itunes.apple.com/at/app/roadkill-spotteron/id1007563102 und werdet gleich Teil der großen Gemeinschaft im Projekt Roadkill. Melde mit der App überfahrene Tiere auf Straßen, sieh deinen Spot sofort auf der interaktiven Karte und forsche so daran mit, welchen Einfluss der Straßenverkehr auf die Tierwelt hat. Mit deinen Daten werden Hotspots identifiziert und es wird versucht den Ursachen für diese Hotspots auf den Grund zu gehen.
Die App für Android Geräte findest du übrigens hier: https://play.google.com/store/apps/details?id=com.spotteron.roadkill
Am 4. Juni war es dann soweit, wie angekündigt flogen Johann Zaller, Daniel Dörler und Benjamin Dauth nach Brüssel um das Projekt Roadkill und die Citizen Science Plattform Österreich forscht www.citizen-science.at vor einem Publikum bestehend aus Akteuren in der Politik, NGOs, Universitäten uvm. vorzustellen. Nicht mittels trockener Powerpoint wurde präsentiert, sondern interaktiv, indem das Publikum Roadkills live bestimmen musste. Die Vorstellung war gelungen und auch am Stand in der Exhibition Hall konnten viele Besucher begrüßt werden. Einige zeigten auch Interesse das Projekt Roadkill in ihrem Land in Kooperation mit uns durchzuführen. Klingt spannend, aber wann konkrete Schritte dazu gesetzt werden ist noch unbekannt. Wir werden hier über die weiteren Entwicklungen berichten.
Die Präsentation gibt es hier als Download und bald soll es auch ein Video dazu geben.