Die Zusammenfassung für die Woche von 13.-19. April ist online: https://roadkill.at/erfolge/woechentlicher-status/item/277-kw16
Die Zusammenfassung für die Woche von 06.-12. April ist online: https://roadkill.at/erfolge/woechentlicher-status/item/275-kw15
Auf dem Blog von Österreich forscht finden Sie nun eine genaue Beschreibung wie Ihr bei der Bestimmung von Tieren mithelfen könnt: https://www.citizen-science.at/blog/spots-kommentieren-und-dabei-helfen-tiere-zu-bestimmen
Die Spotteron GmbH unterstützt das Projekt Roadkill bereits seit 2015 mit der Entwicklung der Apps und der Projektwebsite. Durch die intensive Zusammenarbeit über die letzten Jahre ist es gelungen, das vorhandene Wissen auf beiden Seiten perfekt zu kombinieren um Werkzeuge nicht nur für das Projekt Roadkill zu entwickeln, sondern für die gesamte Citizen Science Community. Spotteron entwickelt ihre Apps modular, sodass Funktionen, welche von einem Projekt finanziert und umgesetzt werden, auch den anderen Projekten auf der Spotteron Plattform zur Verfügung stehen.
So konnten in den letzten Jahren die für uns wichtigen Funktionen der offline-Verwendung der Karten in den Apps, die Kommentarfunktion unter allen Einträgen oder auch wichtige Funktionen im Backend erfolgreich umgesetzt werden. Durch den ständigen Austausch lernen beide Seiten, Wissenschaftler und Entwickler, enorm dazu um aus beiden Sichten das Beste für die Citizen Science Community zu erreichen.
Wir danken dem Team der Spotteron GmbH für die jahrelange Unterstützung und freuen uns auf die weitere fruchtbare Zusammenarbeit.
Die Zusammenfassung für die Woche von 30. März-05. April ist online: https://roadkill.at/erfolge/woechentlicher-status/item/270-kw14
Die Zusammenfassung für die Woche von 23.-29. März ist online: https://roadkill.at/erfolge/woechentlicher-status/item/268-kw13
Die Zusammenfassung für die Woche von 16.-22. März ist online: https://roadkill.at/erfolge/woechentlicher-status/item/266-kw12
Vor kurzem wurde ein neuer peer-review Artikel zu unserem Projekt veröffentlicht. Gemeinsam mit Kolleg*innen aus Belgien, Tschechien und Großbritannien wurde ein Artikel über die Vorteile und Herausforderungen in der Zusammenarbeit mit Freiwilligen in Roadkill Projekten geschrieben. Dabei wurde in 4 Projekten mit ganz unterschiedlichen Gruppen zusammengearbeitet. Der komplette Artikel ist natürlich frei verfügbar unter: https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1617138119303449
Die Zusammenfassung:
Täglich wird eine große Anzahl von Tieren auf europäischen Straßen aufgrund von Kollisionen mit Fahrzeugen getötet. Ein hoher Anteil dieser Ereignisse wird jedoch nicht dokumentiert, da die zur Erhebung solcher Daten verpflichteten Personen nur einen kleinen Teil erfassen; die Polizei registriert nur Kollisionen, die zu Verkehrsunfällen führen, und Jäger sammeln nur Daten über jagdbare Wildtiere. Solche Berichte erfassen unverhältnismäßig wenig kleine Wirbeltiere wie Vögel, kleine Säugetiere, Amphibien und Reptilien. In den letzten zehn Jahren wurden jedoch nationale Meldesysteme für Wildtiere, welche im Straßenverkehr getötet wurden, eingeführt, die weitgehend mit Citizen Scientists zusammenarbeiten, um auf nationaler Basis Daten über Roadkills zu sammeln, die diese Datenlücke schließen könnten. Ziel dieser Studie ist es daher, erstmals die in Europa bestehenden Projekte und die Nutzergruppen, die dabei Daten sammeln, zu beschreiben. Um ein tieferes Verständnis solcher Projekte zu ermöglichen, beschreiben wir beispielhaft wissenschaftliche Meldesysteme für Roadkills, die derzeit in Österreich, Belgien, Tschechien und Großbritannien existieren. Wir definieren Gruppen von Personen, die zu solchen Citizen Science Aktivitäten beitragen, und berichten über unsere Erfahrungen mit diesen Freiwilligen. Wir kommen zu dem Schluss, dass die Citizen Scientists wesentlich zur Sammlung von Daten über Arten beitragen, die normalerweise nicht in offiziellen Datenbanken erfasst werden. Um sicherzustellen, dass Citizen Science Projekte weitergeführt werden, müssen (I) die Freiwilligen von den Organisatoren zur langfristigen Teilnahme motiviert werden, (II) die Freiwilligen müssen bei Bedarf bei der Identifizierung von Arten, die im Straßenverkehr getötet werden, unterstützt werden, und (III) es ist ein regelmäßiges Feedback darüber erforderlich, wie ihr Beitrag zur Gewinnung neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse genutzt wird.
Immer am aktuellen Stand: Jetzt zu unserem vierteljährlichen Newsletter anmelden: https://roadkill.at/ueber-projekt-roadkill/newsletter
Wir freuen uns sehr über unseren neuen Partner im Projekt: "apodemus" das private Institut für Wildtierbiologie: https://roadkill.at/erfolge/kooperationen/item/248-apodemus