Florian Heigl

Montag, 09 April 2018 08:59

Biodiversität im Projekt Roadkill

Unsere übergeordnete Vision im Projekt Roadkill ist es ja die Anzahl überfahrener Tiere zu verringern. Dazu möchten wir zuerst einen Überblick schaffen, welche Tierarten überhaupt von Roadkill betroffen sind. Ein erster Blick in unsere Datenbank zeigt uns eine unheimliche Vielfalt an Tieren, welche von unseren Teilnehmerinnen und Teilnehmern gemeldet wurden.

Bei den Säugetieren finden wir z.B. über 1000 Igel, 298 Eichhörnchen, 65 Waschbären oder 42 Ziesel. Auch sehr exotische Arten wie Mähnenwölfe in Paraguay, ein Elch in Kanada, Opossums in den USA, ein Makake in Malaysia oder Kängurus in Australien wurden uns bereits gemeldet.

Bei den Amphibien, wo in Österreich alle Arten geschützt sind, wurden bereits 333 Wechselkröten, 159 Kammmolche oder 7 Alpensalamander in unsere Datenbank eingetragen. In der Grafik sieht man auch, dass 633 Tiere als "Andere Amphibie" eingetragen wurden, dies zeigt, dass Amphibien, wenn sie überfahren sind, besonders schwer zu erkennen sind. So wurden uns auch einige nicht genauer bestimmbare Froschlurche mit Foto aus Thailand gemeldet. Vielleicht befindet sich unter den Leserinnen und Lesern ja ein Experte und kann diese identifizieren.

Bei den Reptilien wurden uns bisher unter anderem 13 Äskulapnattern oder 9 Schlingnattern gemeldet. Da 34 Eidechsen und 20 Schlangen nicht näher bestimmt werden konnten, sieht man auch hier die Herausforderung, überfahrene Wirbeltiere genau bestimmen zu können. Auch unter den Reptilien wurden uns leider sehr spannende Tiere gemeldet, wie eine Kreuzotter aus Griechenland, oder nicht näher bestimmte Schlangen aus Indien oder den USA. Auch hier würden wir uns über eine Hilfe bei der Bestimmung freuen. Schauen Sie sich unsere Weltkarte an und klicken Sie sich durch die Funde, es ist wirklich spannend! Wenn Ihnen etwas besonderes auffällt, kommentieren Sie auch gerne, liken oder teilen Sie den Eintrag.

Da Vögel extrem schwer zu bestimmen sind, wenn sie überfahren wurden, haben wir uns hier bewusste schon vorher nur für eine grobe Klassifizierung entschieden. Da aber auch hier bereits über 1000 Tiere eingetragen wurden, möchten wir hier eine genauere Bestimmung einführen. Wenn Sie uns hier helfen möchten, schreiben Sie uns bitte an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Biodiv. Statistik 2018

Diese Zahlen zeigen eindeutig, wie wichtig unser Projekt ist. Der Erhalt der Biodiversität ist nicht nur eine akademische Herausforderung, sondern wurde bereits auch von der UNO als extrem wichtiges weltweites Ziel erkannt und fand so Aufnahme in die "UN Sustainable Developement Goals". Wir möchten auf jeden Fall das Projekt weiterführen und gemeinsam mit Ihnen die Straßen für Mensch und Tier sicherer machen. Einen großen Dank an alle, die uns tagtägliche ihre Funde melden!

Freitag, 23 März 2018 09:43

Arge NATURSCHUTZ

Wir freuen uns sehr eine neue Kooperation im Projekt vorzustellen. Der gemeinnützige Naturschutzverein Arge NATURSCHUTZ hat sich bereit erklärt enger mit uns im Projekt Roadkill zusammen zu arbeiten. Zu den wichtigsten Aufgabenbereichen dieses Vereins zählen laut Vereins-Website die Erforschung bedrohter Pflanzen und Tiere wildlebender Arten, ihrer Lebensgemeinschaften und ihrer natürlichen Lebensgrundlagen, spezielles Arten- und Biotopmanagement sowie eine gezielte Bildungs- und Informationsarbeit in Sachen Naturschutz.

Wir sehen hier eine perfekte Ergänzung zu unserer Arbeit im Projekt, da die Arge NATURSCHUTZ vor allem auch praktische Naturschutzmaßnahmen durchführt. Ein erfolgreiches Beispiel hierfür ist die Aktion "Rettet die Frösche" in der die Arge NATURSCHUTZ die Betreuung von183 Amphibienwanderstrecken in Kärnten koordiniert.

Wir freuen uns auf die zukünftige Zusammenarbeit und die gegenseitige Bereicherung!

 

 

Freitag, 16 März 2018 12:46

Mitten in der Zeit der Amphibienwanderung

Der Frühlingsbeginn legt eine kurze Pause ein. Diese Pause möchten wir nutzen um aufzuzeigen, wie man mithelfen kann das Amphibensterben auf Österreichs Straßen zu reduzieren.

Eine interessantes Video indem Amphibienwanderungen erklärt werden findest du am Ende des Artikels.

Viele Vereine, Landesregierungen und Gemeinden setzen sich für den Amphibienschutz ein. So gab es zum Beispiel diese Woche bereits einen Aufruf der Salzburger Landesregierung zur Mithilfe bei der Betreuung von Amphibienzäunen. Solche Zäune werden entlang von Straßen aufgestellt um wandernde Kröten bei der Überquerung der Straße zu helfen. Die vom Zaun gestoppten Kröten werden dabei eingesammelt und über die Straße getragen, damit sie auf der anderen Seite der Straße ihre Wanderung zum Laichgewässer fortführen können. Diese Methode ist sehr arbeitsintensiv und benötigt viele Freiwillige. Wenn du gerne dabei helfen möchtest Amphibien die sichere Wanderung zu ermöglichen, dann wende dich in Kärnten zum Beispiel an die Arge NATURSCHUTZ, oder in Niederösterreich an die Abteilung Naturschutz der Landesregierung.

Wenn du dich stärker für den Schutz von Fröschen, Kröten, Molchen usw. einsetzen möchtest, findest du sicher einen Verein in deiner Nähe der Amphibienschutzzäune entlang von Straßen betreut und sich über eure Hilfe freut.

Generell sollten im Frühling Fahrten mit dem Auto in der Nacht bei regnerischem Wetter eher vermieden werden, denn genau dann sind die meisten Amphibien auf der Straße. Auch das Vermeiden eines Roadkills durch "zwischen die Reifen nehmen" führt bei über 30 km/h zum Tod der Amphibien, da durch den Unterdruck unter dem Auto ihre Lungen platzen können. Genaueres findest du hier: http://www.herpetofauna.net/interessantes/amphibientod_schnelles_fahren.html

Falls du aber doch überfahrene Tiere findest, hilf uns bitte dabei einen Überblick über diese mittlerweile seltenen Tiere zu schaffen und melde diese bitte mit deiner SPOTTERON Roadkill App für Android oder iOS oder über das Onlinformular auf roadkill.at – Am besten mit Foto!

Bitte nutz auch die neuen Kommentarfunktionen in der App um dich über deine Funde auszutauschen, wir freuen uns schon auf lebendige Diskussionen mit euch!

Eine sehr gute Plattform zur Vereinssuche oder die Bestimmung von Amphibien und Reptilien ist auch das Forum auf www.herpetofauna.at

Wir waren Anfang Februar mit einem Poster zu Gast auf der Österreichischen Citizen Science Konferenz 2018 in Salzburg um unsere Erfahrungen mit Citizen Science im peer-Review Verfahren zu präsentieren. Konkret hieß es aufzuzeigen, wie wir aus dem Projekt Roadkill die Publikationen in von Expert*innen begutachteten Fachjournalen erlebt haben.

Eine kurze Zusammenfassung der gesamten wirklich spannenden Veranstaltung finden Sie auf Österreich forscht.

Außerdem konnten wir am dritten Tag der Konferenz, dem sogenannten Aktionstag, einem sehr interessierten Salzburger Publikum das Projekt Roadkill auf einem Messestand präsentieren und praktisch zeigen, wie man bei uns mithelfen kann.

Für alle an unseren Erfahrungen interessierten, sehen Sie hier das präsentierte Poster:

20180120 Poster Roadkill1 

Donnerstag, 08 März 2018 13:44

Die Amphibienwanderung steht kurz bevor

Die vermutliche letzte Kältewelle dieses Jahres ist überstanden und wir freuen uns alle über die ersten wärmeren Tage. Auch Amphibien nutzen diese ersten Frühlingstage um ihre Wanderung zu den Laichgewässern zu beginnen. Bitte achtet also noch mehr als sonst auf Tiere während ihr auf Straßen unterwegs seid. Vor allem kleine Tiere wie Amphibien und Reptilien werden oft übersehen oder mit Blättern oder Ästen verwechselt.

Falls ihr aber doch überfahrene Tiere findet, helft uns dabei einen Überblick über diese mittlerweile seltenen Tiere zu schaffen und meldet diese bitte mit eurer SPOTTERON Roadkill App für Android oder iOS oder über das Onlinformular auf  roadkill.at – Am besten mit Foto!

Bitte nutzt auch die neuen Kommentarfunktionen in der App um euch über eure Funde auszutauschen, wir freuen uns schon auf lebendige Diskussionen mit euch!

Auch das Vermeiden eines Roadkills durch "zwischen die Reifen nehmen" führt bei über 30 km/h zum Tod der Amphibien, da durch den Unterdruck unter dem Auto ihre Lungen platzen können. Genaueres findet ihr hier: http://www.herpetofauna.net/interessantes/amphibientod_schnelles_fahren.html

Wenn ihr euch stärker für den Schutz von Fröschen, Kröten, Molchen usw. einsetzen möchtet, findet ihr sicher einen Verein in eurer Nähe der Amphibienschutzzäune entlang von Straßen betreut und sich über eure Hilfe freut.
Eine sehr gute Plattform zur Vereinssuche oder die Bestimmung von Amphibien und Reptilien ist auch das Forum auf www.herpetofauna.at

Aber wie immer gilt, riskiere nichts – deine Sicherheit geht vor!

Ab sofort ist es möglich in unserer App mit allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern zu kommunizieren. So kann man besonders interessanten Menschen folgen, Spots von anderen kommentieren, weil man etwas zu dem Fund weiß oder einfach nur zeigen, dass einem ein Eintrag gefällt. Wie das genau geht, möchten wir euch im folgenden zeigen.

1. Die Profil-Übersicht

Screenshot 20171103 144739

Klickt man in der App rechts oben auf sein Foto/das runde Bild, sieht man sein eigenes Profil und eine Übersicht über die eigenen Aktivitäten. Gleich unter dem Benutzernamen sieht man ein Personensymbol mit einer Zahl und ein Plussymbol mit einer Zahl.

  • Ein Klick auf das Personensymbol zeigt mir wer mir folgt.
  • Ein Klick auf das Plussymbol zeigt mir, wem ich folge.

Eine Zeile darunter gibt es drei weitere Symbole:

  • Ein Klick auf das Auflistungssymbol zeigt mir die Aktivitäten von Personen, denen ich folge. Außerdem zeigt es mir, wenn jemand einen meiner Spots "geliked" also mit einem Herz versehen hat oder einen meiner Spots kommentiert hat.
  • Ein Klick auf das Blasensymbol zeigt mir alle meine eigenen Spots, also Einträge.
  • Ein Klick auf das Personensymbol zeigt mir alle Informationen zu meiner Person, die ich in meinem Profil angegeben habe.

Klicke ich auf das x-Symbol in der oberen grauen Zeile, schließt sich die Übersicht und ich komme wieder auf die Karte zurück.

2. Die Spot-Übersicht

Screenshot 20171103 144631

Klicke ich in der Karte auf einen einzelnen Eintrag, erscheint die Spot-Übersicht. Hier sieht man nun alle Informationen, die eine Teilnehmerin oder ein Teilnehmer zu einem Eintrag angegeben hat. Die oberen drei Symbole sind wieder neu:

  • Mit einem Klick auf das Herz-Symbol können Sie der Teilnehmerin oder dem Teilnehmer zeigen, dass Ihnen der Eintrag gefällt.
  • Ein Klick auf das Sprechblasen-Symbol öffnet ein neues Feld, mit dem Sie den Eintrag kommentieren können. So können Sie zum Beispiel schreiben, dass Sie etwas zu der angegeben Art wissen oder Sie einen Fehler entdeckt haben. Auf Kommentare kann natürlich auch geantwortet werden.
  • Ein Klick auf das Punkte-Symbol öffnet ein neues Feld. So kann man den Eintrag auf Facebook, Twitter oder Google+ teilen. Oder man kopiert den Link in die Zwischenablage und kann ihn in jeder beliebigen Anwendung wieder einfügen.

Klickt man auf das runde Bild unter dem Foto des Eintrags, kommt man auf die Profil-Übersicht der Teilnehmerin oder des Teilnehmers, die/der den Eintrag gemacht hat.

Wir wünschen Ihnen viel Freude mit den neuen Funktionen und wir freuen uns schon sehr darauf nun noch intensiver mit Ihnen zusammen arbeiten zu können.

Sollten Sie noch weitere Fragen haben oder Ihnen Probleme auffallen, schreiben Sie uns doch bitte an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Donnerstag, 20 April 2017 15:01

Makro-Ökologie Konferenz in Wien

Von 19. bis 21. April 2017 fand in Wien das 10. jährliche Treffen der Expertengruppe für Makroökologie der Gesellschaft für Ökologie von Deutschland, Österreich und der Schweiz statt. Der Titel der diesjährigen Konferenz war "Macroecology in Space and Time". Organisiert durch Vertreter*innen der Universität Wien, war der Fokus dieses Jahr sehr breit und reichte von Naturschutzbiologie über Evolution bis hin zu globalem Wandel. Wir nutzten die Nähe zu diesem Konferenzort und präsentierten ein Poster zum Projekt und den bisherigen Ergebnissen:

20170410 Poster Roadkill

Am 27. Juni 2017 wurde der dritte Fachartikel aus unserem Citizen Science Projekt im Journal BMC Ecology für alle frei zugänglich (open access) veröffentlicht. Der Artikel mit dem Title "Amphibian and reptile road-kills on tertiary roads in relation to landscape structure: using a citizen science approach with open-access land cover data" wurde von Florian Heigl, Kathrin Horvath, Gregor Laaha und Johann G. Zaller verfasst.

In wenigen Sätzen zusammengefasst, hat uns diese Studie gezeigt, dass es möglich ist mit einem Citizen Science Ansatz in Kombination mit frei zugänglichen Landbdeckungsdaten gefährliche Stellen für Amphibien und Reptilien zu identifizieren. Diese sind vor allem dort, wo diese Tiere ihren Lebensraum haben. Dies liest sich auf den ersten Blick trivial, ist aber sehr wichtig für zukünftige Citizen Science Studien. Wo bisher aufwändige Kartierungen notwendig waren, konnten wir mit einer Befahrung (per Rad), welche im Schnitt alle 11 Tage stattfand und Landbedeckungskarten mit einer sehr groben Auflösung von 25ha zu diesem Ergebnis kommen. Mit diesen Ergebnissen können wir nun die Planung eines größer angelegten Roadkill Monitoring Programms beginnen. 

Falls Sie Fragen oder Anregungen zu dem Artikel habt, schreiben Sie uns einfach auf Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Um einen Einblick in die Entstehungsgeschichte des Artikels zu geben und um zu veranschaulichen, welche Schritte dazu notwendig waren und wie lange diese dauern, haben wir diese hier chronologisch mitnotiert:

27.06.2017

Jetzt wurde unser neuer Artikel veröffentlicht. Auf der Artikelseite des Journals ist der Artikel für jede*n frei zugänglich, lesbar und als pdf downloadbar.

16.06.2017

Geschafft, heute wurde unser neues Manuskript vom Journal BMC Ecology akzeptiert. Nun wird es nur noch wenige Wochen bis zur Veröffentlichung dauern. Sobald es so weit ist, werden wir auf roadkill.at natürlich eine deutsche Zusammenfassung der Ergebnisse, den Link zum Volltext und weitere Informationen bereit stellen. Wir freuen uns sehr über diesen wichtigen Schritt für das Projekt.

08.06.2017

Wir haben die Gutachten zu unserer überarbeiten Manuskript Version mit dem Verweis "Minor revisions" bekommen. Das heißt, dass das Manuskript bis auf Kleinigkeiten nun von den Gutachtern und dem Editor für gut befunden wurde. Wir haben nun über zwei Wochen diese "Kleinigkeiten" wieder eingearbeitet, also Statistik überarbeitet, Texte verbessert, Literatur hinzugefügt uvm. und heute wieder eingereicht. Nun müssen wir wieder warten, ob die Gutachter die neue Version akzeptieren.

21.02.2017

Nach fast drei Monaten Wartezeit sind die Gutachten für unser eingereichtes Manuskript bei BMC Ecology gekommen. Wir müssen nun "Major Revisions" durchführen, also alle Vorschläge und Korrekturen der GutachterInnen in unser Manuskript einbauen. Danach können wir es wieder an den Verlag zur weiteren Begutachtung einreichen. Erst danach wird entschieden, ob das Manuskript in diesem Journal veröffentlicht wird.

13.01.2017

Nun wurde das Manuskript bei BMC Ecology vom Editor an potentielle Reviewer weitergesendet. Diese haben nun 14 Tage Zeit um ihre Gutachten an den Editor zu senden. Dieser wird anhand der Gutachten entscheiden, wie es mit dem Manuskript weitergeht.

09.12.2016

Heute haben wir das neue Manuskript bei dem wissenschaftlichen Journal BMC Ecology eingereicht. Jetzt wird zuerst der Journal Editor entscheiden, ob das Manuskript überhaupt für das Journal geeignet ist. Erst wenn diese Entscheidung positiv ausfällt, wird das Manuskript an 2-3 internationale Gutachter weitergeschickt.

22.11.2016

Wir schreiben bereits an einem neuen Manuskript aus dem Projekt. Diesmal wird der Fokus auf Amphibien und Reptilien liegen. Wir werden euch hier von der Einreichung bis zur Veröffentlichung berichten und versuchen euch einen Einblick in den Ablauf einer Veröffentlichung eines wissenschaftlichen Artikels zu geben.

Dienstag, 06 Juni 2017 13:22

Gewinner des BOKU Nachhaltigkeitspreises

Das Projekt Roadkill hat den Universität für Bodenkultur Wien Nachhaltigkeitspreis 2017 in der Kategorie "Austausch mit der Gesellschaft" gewonnen. Wir freuen uns sehr über diesen Preis, welcher uns am 1. Juni 2017 durch Rektor Martin Gerzabek überreicht wurde. Das Preisgeld von 1000€ wird vollkommen für die Weiterentwicklung des Citizen Science Projekts verwendet. Wir danken nochmal allen UnterstützerInnen und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit im Projekt Roadkill.

Solltet auch ihr Ideen haben, wie wir das Preisgeld am besten im Projekt verwenden können, schreibt uns einfach an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Samstag, 03 September 2016 07:11

IENE Konferenz in Lyon

Von 30. August bis 2. September fand in Lyon (Frankreich) die Konferenz der IENE (Infra Eco Network Europe) statt. Florian Heigl präsentierte im Rahmen dieser Konferenz das Projekt Roadkill als Citizen Science Projekt und erste Ergebnisse daraus.

Die IENE ist ein Netzwerk aus Expert*innen, welche im Bereich Ökologie und lineare Transport-Infrastruktur aktiv sind. Dieses Netzwerk ist non-profit, non-governmental und non-political.

Der Titel der diesjährigen Veranstaltung war "Integrating transport infrastructure with living landscapes“, um herauszustreichen wie stark Infrastruktur, von Straßen über Flughäfen bis zu Hochspannungsleitungen Teil der Landschaft ist. Auf der Konferenzwebsite kann man sich sehr genau zur Konferenz, den Präsentationen, Postern und Workshops informieren. Die Konferenz war geprägt von Themen wie "Wie sehen funktionierende Grünbrücken aus", "Welche neuen technischen Entwicklungen gibt es im Bereich Wildunfallvermeidung", "Welchen Einfluss haben Straßen auf Biodiversität" und viele mehr. Der Unterschied zu vielen anderen Konferenzen ist sicher, dass hier Wissenschaftler*innen, Beamte aus Ministerien, Ingenieur*innen und Firmenmitarbeiter*innen aufeinandertreffen um gemeinsam zu diskutieren und voneinander zu lernen.

Das vorgestellte Poster:

20160822 Poster Roadkill

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App Downloads

Lade dir die Citizen Science App für Android oder IOS herunter und hilf mit!
Hier gibt es zusätzlich eine Anleitung für die Roadkill App als PDF Download, in der du eine Übersicht über die wichtigsten Features findest:

Android AppStoreBadge 150x45px IOS AppStoreBadge 150x45px

Anleitung downloaden

Short News

  • Es gibt ein App Update!
    Was ist neu?
    * Die Liste der Kleinsäuger und der Amphibien wurde euren und den Wünschen der Moderator*innen angepasst
    * Persönliche Statistiken: filtere deine eigenen Beobachtungen.
    * Bug Fixes und Verbesserungen.

    17/03/2025 - 13:30
  • Diese Woche sind wir von Mo-Fr um jeweils 8:55 Uhr zu Gast bei der Ö1 Sendung "Vom Leben der Natur" und berichten darin vom Projekt Roadkill, den Anfängen, Mitmachmöglichkeiten und Hintergründen. Wir haben die Links zum Nachhören in unserem Blog gesammelt.

    10/03/2025 - 13:20
  • Wir freuen uns sehr, die Niederösterreichische Umweltanwaltschaft als Partnerin im Projekt Roadkill gewonnen zu haben. Sie ist in der Lage, die von uns gesammelten Daten und Informationen als Partei in verschiedene Verwaltungsverfahren einzubringen und – darauf aufbauend – Schutzmaßnahmen einzufordern.

    03/03/2025 - 09:10