Florian Heigl

Montag, 23 August 2021 17:56

Gelbhalsmaus

Säugetiere -> Nagetiere -> Waldmäuse -> Gelbhalsmaus

Beschreibung

Die Gelbhalsmaus gehört zu den mittelgroßen Arten der Gattung Apodemus. Die Ohren sind relativ groß, die Augen groß und hervorstehend. Die Kopf-Rumpf-Länge beträgt 88–130 mm, die Schwanzlänge 90–135 mm, die Länge der Hinterfüße 22–27 mm und die Ohrlänge 15–20 mm. Die Tiere wiegen 16–56 g, meist 26–36 g. Das Fell ist oberseits warm rot- oder gelbbraun. Die Unterseite ist fast rein weiß; die Abgrenzung zur Oberseitenfärbung ist sehr deutlich. Eine Brustzeichnung ist in Europa meist als durchgehendes gelblichbraunes Halsband ausgebildet. Die Hinterfüße sind oberseits weiß behaart.

Lebensraum

Gelbhalsmäuse sind weitgehend an Wald gebunden. Als optimale Lebensräume gelten ältere, von Buchen und Eichen dominierte Laubwälder. Daneben werden auch baumreiche Hecken und Gärten bewohnt. Im Herbst dringen Gelbhalsmäuse häufig in Gebäude ein. Die Höhenverbreitung reicht von Meereshöhe bis etwa 2100 m in den Alpen.


Der Text ist ein Auszug aus Wikipedia (https://de.wikipedia.org/wiki/Gelbhalsmaus). Der Text ist dort unter der Lizenz „Creative Commons Attribution/Share Alike“ verfügbar. Stand: 23. August 2021

Montag, 23 August 2021 17:50

Alpenwaldmaus

Säugetiere -> Nagetiere -> Waldmäuse -> Alpenwaldmaus

Beschreibung

Die Kopf-Rumpf-Länge liegt zwischen 9 und 12 cm und die Schwanzlänge zwischen 10 und 12 cm. Das Gewicht variiert zwischen 20 und 38 g. Die Alpenwaldmaus ist am Rücken und an den Außenseiten der Gliedmaßen braun, wobei die obersten Bereiche am dunkelsten sind. Der Bauch und die Innenseite der Gliedmaßen sind dunkel- bis weißgrau. An der Kehle kommt oft ein gelblicher Fleck vor. Morphologische Unterschiede zur Gelbhalsmaus gibt es nur bei Details im Schädelbau. Die Hinterfüße sind mit etwa 2,5 cm Länge recht groß für eine Waldmaus. Diese und der lange Schwanz helfen dem Tier beim Klettern im felsigen Gelände.

Lebensraum

Ihr Lebensraum sind Wälder oder andere Baumbestände, die durch Grasflächen oder felsige Stellen unterbrochen sind.


Der Text ist ein Auszug aus Wikipedia (https://de.wikipedia.org/wiki/Alpenwaldmaus). Der Text ist dort unter der Lizenz „Creative Commons Attribution/Share Alike“ verfügbar. Stand: 23. August 2021

Montag, 23 August 2021 15:12

KW33/2021

Die Zusammenfassung für die Woche vom 16. - 22. August 2021 ist online: https://roadkill.at/erfolge/woechentlicher-status/item/509-kw33-2021

Freitag, 20 August 2021 13:19

Feldhamster

Säugetiere -> Nagetiere -> Feldhamster

Beschreibung

Feldhamster erreichen eine Kopf-Rumpf-Länge von 20 bis 34 Zentimeter, wozu noch ein 4 bis 6 Zentimeter langer, beinahe haarloser Schwanz kommt. Das Gewicht ausgewachsener Tiere variiert zwischen 200 und 650 Gramm. Männchen sind meist größer und schwerer als Weibchen. Der Hamster gilt als das bunteste europäische Pelztier. Die Fellfärbung ist variabel: die häufigste Form ist eine gelbbraune Oberseite und eine dunkle, fast schwarze Unterseite. An den Flanken befinden sich mehrere weiße Flecken, auf der Wange, vor und hinter den Vorderbeinen. Die auffallende Gegenfärbung (Rücken heller als Bauch) ist plausibel dadurch erklärt, dass ein Hamster, wenn er nicht mehr fliehen kann, sich zur Verteidigung aufrichtet: die schwarze Bauchseite imitiert das Maul eines größeren Raubtieres mit den vier weißen Pfoten als „Fangzähne“. Die Region um die Schnauze und um die Augen ist rötlichbraun gefärbt, die Füße und die Nasenspitze sind wiederum weiß. Daneben gibt es melanistische (fast gänzlich schwarze) und auffallend helle Feldhamster. Das Unterhaar ist gleichmäßig grau. Alle Hamsterarten haben gut entwickelte, dehnbare Backentaschen, mit deren Hilfe sie manchmal bis zu fünf Kilogramm Körnervorrat in ihren Bau eintragen, auch wenn sie zum Überstehen des Winters nur zwei Kilogramm Nahrung benötigen. Die Füße sind breit und mit gut entwickelten Krallen versehen.

Lebensraum

Sie sind typische Bodenbewohner und kommen fast nur in Löss- und Lehmboden vor. 


Der Text ist ein Auszug aus Wikipedia (https://de.wikipedia.org/wiki/Feldhamster). Der Text ist dort unter der Lizenz „Creative Commons Attribution/Share Alike“ verfügbar. Stand: 20. August 2021

Freitag, 20 August 2021 13:13

Bisam

Säugetiere -> Nagetiere -> Bisam

Beschreibung

Die Bisamratte ist mit einer Kopf-Rumpf-Länge von rund 35 cm und einer Schwanzlänge von etwa 22 cm kleiner als eine Nutria (Myocastor coypus) oder ein Biber (Castor fiber) und größer als eine Wanderratte (Rattus norvegicus). Das Gewicht liegt in der Regel zwischen 0,8 und 1,6 Kilogramm (maximal: 2,3 Kilogramm). Die Bisamratte ist von gedrungener, rattenartiger Gestalt. Der kurze und dicke Kopf geht äußerlich ohne Hals in den Rumpf über. Der Schwanz ist fast nackt und nicht rund, sondern abgeplattet.

Die Bisamratte ist hervorragend an das Leben im Wasser angepasst. Sie hat wasserdicht verschließbare Ohren, deren Ohrmuscheln tief im Fell versteckt liegen. Obwohl ihre hinteren Pfoten im Gegensatz zu Bibern und Nutrias keine Schwimmhäute aufweisen, ist die Bisamratte ein geschickter Schwimmer und Taucher. Statt der Schwimmhäute besitzen Bisamratten sogenannte Schwimmborsten: steife Haare, die als Saum an den Rändern der Zehen wachsen und so die Zehen paddelartig vergrößern. Für den Hauptantrieb bei der Fortbewegung im Wasser sorgen die langen kräftigen Beine und die weit gespreizten Hinterfüße. Zur Steuerung und Unterstützung der Schwimmbewegung nutzt die Bisamratte ihren Schwanz, den sie in horizontaler Ebene nach rechts und links bewegt. Ihr Fell ist sehr dicht und wasserabweisend, so dass sie sich häufig für längere Zeit im Wasser aufhalten kann.

Lebensraum

Bisamratten halten sich überwiegend im Wasser auf. Sie sind ausgezeichnete Schwimmer und können bis zu zehn Minuten tauchen. An Land wirkt die Bisamratte dagegen eher unbeholfen. Das scheue Tier nimmt fast jedes einigermaßen geeignete Fließ- und Stillgewässer als Lebensraum an. Bisamratten sind in der Regel nacht- und dämmerungsaktiv. Wie bei vielen anderen Tierarten wie beispielsweise beim Rotfuchs und beim Wildschwein ist der Tag- und Nachtrhythmus jedoch abhängig von Störungen durch Menschen. In Gebieten, in denen sie relativ ungestört sind, sind sie häufig auch tagsüber zu beobachten.


Der Text ist ein Auszug aus Wikipedia (https://de.wikipedia.org/wiki/Bisamratte). Der Text ist dort unter der Lizenz „Creative Commons Attribution/Share Alike“ verfügbar. Stand: 20. August 2021

Freitag, 20 August 2021 13:02

Schneemaus

Säugetiere -> Nagetiere -> Wühlmäuse -> Schneemaus

Beschreibung

Die Schneemaus ist eine relativ große und langschwänzige Wühlmaus. Die Kopf-Rumpf-Länge beträgt 90–140 mm, die Schwanzlänge 50–76 mm, die Länge des Hinterfußes 17,0–22,5 mm und die Ohrlänge 13–19 mm. Die Tiere wiegen 19–60 g, selten bis 68 g. Das wie bei allen Arten der Gattung Chionomys weiche und dichte Fell ist oberseits lichtgrau mit bräunlichem Anflug, die Unterseite ist weißlich. Die Fußoberseiten und die Ohren sind kurz weiß behaart, der Schwanz ist ebenfalls weiß behaart und hat auch eine weiße Endquaste. Die Schnurrhaare sind ebenfalls gattungstypisch mit über 35 mm sehr lang.

Lebensraum

Die Art ist anders als die meisten Wühlmäuse an mit anstehendem Fels und grobem Gestein durchsetzte Böden gebunden und kommt als einzige europäische Wühlmaus auch im Hochgebirge vor. Die Schneemaus besiedelt die Alpen in Höhen zwischen 1000 und 4000 m, andere Gebirge bis in 4700 m Höhe. Sie bewohnt überwiegend alpine Matten und Halden aus grobem Geröll oberhalb der Baumgrenze. Vor allem im mediterranen Bereich besiedelt die Art jedoch auch trockene und felsige Hänge mit Gebüsch oder lockerem Baumbestand und ist dort bereits in Höhen ab 125 bis 250 m vertreten. Gelegentlich bewohnen die Tiere auch Berghütten und andere Gebäude.


Der Text ist ein Auszug aus Wikipedia (https://de.wikipedia.org/wiki/Schneemaus). Der Text ist dort unter der Lizenz „Creative Commons Attribution/Share Alike“ verfügbar. Stand: 20. August 2021

Freitag, 20 August 2021 12:57

Rötelmaus

Säugetiere -> Nagetiere -> Wühlmäuse -> Rötelmaus

Beschreibung

Die mit einer Kopf-Rumpf-Länge von sieben bis mehr als 13 Zentimetern relativ kleine Mäuseart hat eine Schwanzlänge von 3 bis 6,5 cm und wiegt zwischen 12 und 35 Gramm. Die Art zeigt Größen- und Gewichtsunterschiede von bis zu 300 Prozent zwischen Populationen verschiedener Regionen.

Das Rückenfell ist rotbraun bis fuchsrot, manchmal auch gelblich. Die Flanken sind bräunlich bis graubraun und meist cremefarben überhaucht. Das Bauchfell ist weißlich bis grau. Die Unterwolle ist grau. Die Pfoten sind hell. Die schwarzen Haare am Schwanzende sind etwas länger als die übrige Behaarung des Schwanzes und farblich von dieser deutlich abgesetzt. Die Ohren sind mit neun bis 16 Millimetern groß bis mittelgroß.

Lebensraum

Ihr Lebensraum wird von Buchen- und Mischwäldern, waldnahen Hecken und Gebüschen sowie Feuchtgebieten gebildet. Sie findet sich zudem häufig in der Nähe von Fließgewässern. Auch waldnahe Gärten werden als Habitat angenommen. Dort baut die Rötelmaus auch in wenig genutzten Scheunen, Lagerschuppen, Gartenhütten oder sonstigen Holzbauten ihre Nester. Hinweise auf ein vorhandenes Nest geben unter anderem Laub, trockene Moospolster und Zweige, die von den Rötelmäusen eingetragen und abgelegt wurden.


Der Text ist ein Auszug aus Wikipedia (https://de.wikipedia.org/wiki/Rötelmaus). Der Text ist dort unter der Lizenz „Creative Commons Attribution/Share Alike“ verfügbar. Stand: 20. August 2021

Freitag, 20 August 2021 12:53

Illyrische Kleinwühlmaus

Säugetiere -> Nagetiere -> Wühlmäuse -> Illyrische Kleinwühlmaus

Beschreibung

Die Illyrische Kleinwühlmaus ist etwas größer als die ähnliche Kleinwühlmaus. Die Kopf-Rumpf-Länge beträgt 84–115 mm, die Schwanzlänge 27–45 mm, die Länge des Hinterfußes 15–18 mm und die Ohrlänge 8–10 mm. Die Tiere wiegen 14–33 g. Das Fell ist auf der Oberseite hell gelblich und rötlich braun, die Unterseite und die Fußrücken sind weißlich behaart. Die Ohren sind fast völlig im Fell verborgen. Das Schädeldach ist leicht gewölbt und die Gehörkapseln sind relativ groß.

Lebensraum

Das relativ kleine Verbreitungsgebiet der Illyrischen Kleinwühlmaus reicht von den italienischen Ostalpen und dem äußersten Südosten Österreichs bis Istrien und in die nordwestlichen Dinarischen Alpen in Kroatien. Außerdem ist die Art in Österreich auch noch von zwei isolierten Orten in den nördlichen Alpen bekannt. Sie bewohnt vor allem Lichtungen und kleine Wiesen mit dichter Bodenvegetation in Bergwäldern, aber auch trockene Wiesen und Heckensäume von Meereshöhe bis in 1700 m Höhe.


Der Text ist ein Auszug aus Wikipedia (https://de.wikipedia.org/wiki/Illyrische_Kurzohrmaus). Der Text ist dort unter der Lizenz „Creative Commons Attribution/Share Alike“ verfügbar. Stand: 20. August 2021

Freitag, 20 August 2021 12:48

Kleinwühlmaus

Säugetiere -> Nagetiere -> Wühlmäuse -> Kleinwühlmaus

Beschreibung

Die Art ähnelt der Feldmaus, ist jedoch deutlich kleiner und hat relativ kleinere Augen. Die Kopf-Rumpf-Länge beträgt 77–105 mm, die Schwanzlänge 24–40 mm, die Länge des Hinterfußes 13,0–16,1 mm und die Ohrlänge 7–10 mm. Die Tiere wiegen 13–23 g. Das Fell ist weicher und dichter als das der Feldmaus und oberseits bräunlich grau, die Unterseite ist weißlich.

Lebensraum

In Mitteleuropa zeigt die Kleinwühlmaus eine Präferenz für Hanglagen und lockere Böden mit viel Humus und benötigt eine Deckung bietende Bodenvegetation; im Übrigen ist die Art bezüglich ihrer Lebensraumansprüche jedoch sehr anpassungsfähig. Sie besiedelt Wälder aller Art, trockene oder feuchte Wiesen von Meereshöhe bis oberhalb der Baumgrenze wie auch Gemüsegärten und Weinberge. Wahrscheinlich wird das Vorkommen in vielen Bereichen weniger von der Habitatausstattung an sich, als von der Gegenwart anderer Wühlmausarten mit ähnlicher, teilweise unterirdischer Lebensweise begrenzt.


Der Text ist ein Auszug aus Wikipedia (https://de.wikipedia.org/wiki/Kurzohrmaus). Der Text ist dort unter der Lizenz „Creative Commons Attribution/Share Alike“ verfügbar. Stand: 20. August 2021

Freitag, 20 August 2021 12:32

Feldmaus

Säugetiere -> Nagetiere -> Wühlmäuse -> Feldmaus

Beschreibung

Die Kopf-Rumpf-Länge beträgt 90–120 mm, die Schwanzlänge 25–38 mm, die Länge des Hinterfußes 14,5–16 mm, selten bis 17 mm und die Ohrlänge 9–12 mm. Die Tiere wiegen meist 18–40 g, selten bis 51 g. Das Fell ist oberseits gelblich grau, im Westen des Verbreitungsgebietes mehr braun, im Osten mehr grau. Die Unterseite ist weißlich und gelegentlich rostgelb überhaucht.

Lebensraum

Die Feldmaus bewohnt vor allem die offene, landwirtschaftlich genutzte Kulturlandschaft, also Äcker, kurzgrasige Wiesen und Weiden, aber zum Beispiel auch Dünen und trockene und sehr offene Kiefernwälder.


Der Text ist ein Auszug aus Wikipedia (https://de.wikipedia.org/wiki/Feldmaus). Der Text ist dort unter der Lizenz „Creative Commons Attribution/Share Alike“ verfügbar. Stand: 20. August 2021

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