Wenn man unsere Projektwebsite oder auch die Apps öffnet, springt einem die Karte mit den vielen Spots ins Auge. Die Karte ist automatisch auf einen gewissen Bereich eingestellt. So sieht man auf der Website Europa im Ausschnitt, in der App wird auf den jeweiligen Standort gezoomt, wo man sich gerade befindet. Egal ob auf der Website oder in den Apps, die Karte kann man nach Belieben vergrößern und verkleinern um entweder einen weltweiten Überblick zu bekommen, wo Tiere gemeldet werden, oder man sucht sich eine einzelne Gemeinde oder einen speziellen Straßenzug, um zu sehen, welche Tiere dort gemeldet wurden. Die Zoomfunktion kann auf einem Rechner über die Maus, das Trackpad oder die Buttons rechts unten in der Karte gesteuert werden. Am Smartphone zoomt man in der Karte in dem man zwei Finger auf die Karte setzt und diese auseinander oder zusammenzieht.
Während man sich durch die Karte bewegt sieht man die Spots laden. Zoomt man aus der Karte, stapeln sich einzelne Spots um die Übersicht zu bewahren. Zoomt man in die Karte, teilen sich die Stapel wieder auf. Auch ein Klick auf einen Stapel bewirkt eine Vergrößerung der Karte und ein Aufteilen des Stapels. Im folgenden Screen Record zeigen wir, wie das aussieht.
Um diese Frage zu beantworten gibt es drei sehr hilfreiche Werkzeuge.

Die Zeitlinie befindet sich auch im grauen Menübalken, aber gleich neben dem Symbol mit den neusten Spots, und zwar unter dem Symbol das aussieht wie ein Balkendiagramm. Hier finden sich alle Statistiken, die wir im folgenden beschreiben.
Klickt man nun auf das Symbol mit dem Balkendiagramm, erscheint ein neues Menü rechts im weißen Bereich, welches aus drei Kreisen besteht. Wir sehen uns zuerst den ganz rechten Kreis mit der Linie an. Hier ist die Zeitlinie versteckt. In diesem Bereich sieht man ein Liniendiagramm mit mehreren bunten Linien, wobei jede Linie eine Tiergruppe wiederspiegelt. Das Diagramm ist so aufgebaut, dass man auf der x-Achse (die untere Leiste) den Zeitverlauf sieht und auf der y-Achse (die seitliche Leiste) die Anzahl der gemeldeten Tiere. Hier kann man auch noch einstellen, welche Tiergruppen man angezeigt haben möchte und welche Zeiträume man sehen möchte. Im Screen-Record weiter unten zeigen wir, wie das genau geht. So sieht man in der Jahreseinstellung sehr schön, wie die Meldungen im Frühling stark ansteigen und gegen Spätherbst wieder abebben.

Die Heatmap findet man in der Onlinekarte und in der App über das kleine graue Symbol mit den drei Quadraten und zwei Balken in der Karte. Im Bildschirmfoto oben sieht man es direkt über dem "Spot hinzufügen" Symbol. Wenn man darauf klickt verändert sich die Karte und man sieht nach Farben abgestuft, wo am meisten Tiere gemeldet wurden (rot), wo weniger (orange/gelb) und wo gar keine (in grau). Im folgenden Video zeigen wir, wie man diese Heatmap verwenden kann.
Die Heatmapfunktion wurde entwickelt mit Unterstützung des Austrian Science Fund (FWF) [PUD 19-B]

Den schnellsten Überblick, wieviele Tiere gemeldet werden, findet man im zweiten Untermenü der Statistiken unter dem Menükreis mit dem Balkendiagramm in der Mitte. Hier sieht man die zehn am häufigsten gemeldeten Tiergruppen pro Zeitraum, welcher unten ausgewählt wurde.
Zusätzlich kann man natürlich auch in der Karte selbst sehen, wieviele Tiere in welchem Raum gemeldet wurden. Die Gesamtzahl wird automatisch angezeigt. Möchte man eine ausgewählte Tiergruppe sehen, kann man den Filter benutzen, welcher im Hauptmenü unter dem "Trichter"-Symbol zu finden ist. Wählt man hier eine Tiergruppe aus, werden die Spots in der Karte danach gefiltert.

Wir möchten Sie dazu anregen, die Statistiken zu benutzen und mit den "Zahlen zu spielen". Schreiben Sie uns Ihre Beobachtungen, Gedanken und Forschungsfragen gerne über "Forschungsfrage stellen". Wir freuen uns darauf!
Citizen Scientists können jede Meldung sofort auf unserer Onlinekarte sehen und uns dabei helfen diese zu überprüfen.
Citizen Scientists können direkt unter dem Foto des Tieres angeben, ob der Spot richtig ist. Mit einem Klick auf das Häkchen oder das Kreuz können sie so dabei helfen die Überprüfung der Meldungen zu beschleunigen und gleichzeitig den Citizen Scientists rasch Rückmeldung geben, ob ihr Eintrag korrekt ist.
Falls Unklarheiten bestehen, können Sie auch kommentieren, z.B. wenn eine Meldung nicht auf einer Straße eingezeichnet wurde, das Tier falsch bestimmt wurde oder es sich eventuell gar nicht um einen Roadkill handelt. Wenn Ihnen etwas an einer Meldung auffällt, laden wir Sie ein, dies in einem höflichen und wertschätzenden Kommentar zu vermerken.
Um eine Meldung kommentieren zu können, müssen Sie sich zuerst anmelden. Auf unserer Onlinekarte oder in der App klicken Sie bitte auf eine Meldung. Sofort erscheint, auf der linken Seite in der Onlinekarte oder im unteren Bereich in den Apps, der komplette Eintrag. Ganz unten in diesem Bereich finden Sie das Feld "Kommentare". Hier können Sie Ihren Kommentar hinterlassen oder auch anderen Kommentaren ein "Herz" geben, wenn Sie diesen unterstützen. Natürlich können Sie auch gerne auf Kommentare anderer antworten und so eine wertschätzende Diskussion starten.
Die Roadkill Community freut sich auf Ihre Ansichten und Ihre Expertise, wenn Sie diese mit uns teilen möchten. Gerne können Sie auch Fragen zu den Meldungen stellen.
Auch wir im Projektteam sehen uns jede Meldung an und kontrollieren diese. Ist die Meldung plausibel, wird die Meldung mit einem grünen Häkchen versehen und kann nicht mehr verändert werden. Das ist wichtig, da die weiteren Analysen auf diesen Meldungen basieren und durch eine Veränderung der Daten im Nachhinein Ergebnisse nicht mehr nachvollziehbar wären.
Die Zusammenfassung für die Woche vom 07. - 13. Februar 2022 ist online: https://roadkill.at/erfolge/woechentlicher-status/item/660-kw06-2022
Die Zusammenfassung für die Woche vom 31. Jänner - 06. Februar 2022 ist online: https://roadkill.at/erfolge/woechentlicher-status/item/658-kw05-2022
Die Zusammenfassung für die Woche vom 24. - 30. Jänner 2022 ist online: https://roadkill.at/erfolge/woechentlicher-status/item/656-kw04-2022
Die Daten zu überfahrenen Tieren sind das Herz des Projekts und wurden durch die freiwillige Arbeit der teilnehmenden Citizen Scientists erhoben. Daher ist es uns im Projektteam ein Anliegen der Gesellschaft auch wieder so viel wie möglich aus dem Projekt zurück zu geben. Zudem haben wir uns im Rahmen der Listung auf der Plattform Österreich forscht dazu verpflichtet, die dort geltenden Qualitätskriterien für Citizen Science Projekte zu erfüllen, die unter anderem beinhalten, dass Ergebnisse und Daten aus einem Citizen Science Projekt frei zur Verfügung gestellt werden müssen.
Sobald ein Roadkill gemeldet wird, ist dieser auf unserer interaktiven Karte sichtbar. Man kann in dieser Karte nach Tierarten filtern, eine sogenannte Heatmap erstellen, wo man Häufungspunkte gemeldeter Tiere sehen und auch Zeitreihen erstellen kann. So kann man sich einen ersten Überblick verschaffen, welche Tiere im Projekt wo und wann gemeldet werden. Jede*r Teilnehmer*in kann seine eigenen Meldungen jederzeit runterladen und verwenden.
Jeden zweiten Tag werden die in das Projekt Roadkill eingegebenen Daten durch das Projektteam validiert, um falsche oder inkonsistente Einträge über das Backend der Website zu korrigieren oder, falls der Datensatz nicht korrigiert werden kann, den Datensatz zu löschen. Die Korrektur von Daten erfolgte (i) durch das Projektteam selbst, wenn Fehler offensichtlich war (z. B. Tier auf dem eingereichten Bild stimmt nicht mit der angeführten Artbestimmung überein) oder (ii) durch die Teilnehmer*innen selbst, nachdem sie vom Projektteam darauf hingewiesen wurden, dass eine Korrektur notwendig ist (z. B. wenn der Roadkill nicht an einer Straße liegt). Da die Teilnehmer*innen die Daten während ihrer täglichen Routine sammelten, handelt es sich bei den vorgelegten Daten um so genannte Präsenzdaten.
Um die Qualität der Daten zu sichern, haben wir ein schrittweises Auswahlverfahren angewandt, mit dem wir die eingereichten Daten am Ende dieses Prozesses in drei Qualitätsstufen einordnen konnten:
Wir danken allen Citizen Scientists, welche die Daten gemeldet und bei der Identifizierung der Tierarten geholfen haben. Ohne die viele freiwillige Arbeit der Citizen Scientists wäre dieses Projekt nicht möglich.
Bitte beachten Sie, dass Sie bei Verwendung der Daten und einer Publikation daraus, angeben müssen, woher diese Daten stammen. Bitte daher entsprechend zitieren.
Alle Daten der Qualitätsstufe 1 können auf GBIF eingesehen und runterladen werden: https://www.gbif.org/dataset/d0d5ef85-71b2-4da6-b6f6-c1c3d60987d3
Bitte zitieren als: University of Natural Resources and Life Sciences, Vienna. Roadkill. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/ejb47y accessed via GBIF.org on xxxx.
Alle Daten der Qualitätsstufe 2 können auf Zenodo eingesehen und runtergeladen werden: https://zenodo.org/communities/roadkill_dataset_quality_level_2/?page=1&size=20
Bitte zitieren als: Heigl, Florian, & Roadkill Community. (2025). Roadkill Dataset 2014-2023 Quality level 2 [Data set]. Zenodo. https://doi.org/10.5281/zenodo.5878813
Personenbezogene Daten werden natürlich nicht zur Verfügung gestellt.
Die Zusammenfassung für die Woche vom 17. - 23. Jänner 2022 ist online: https://roadkill.at/erfolge/woechentlicher-status/item/652-kw03-2022
Die Zusammenfassung für die Woche vom 10. - 16. Jänner 2022 ist online: https://roadkill.at/erfolge/woechentlicher-status/item/649-kw02-2022
Die Zusammenfassung für die Woche vom 03. - 09. Jänner 2022 ist online: https://roadkill.at/erfolge/woechentlicher-status/item/644-kw01-2022
Die Zusammenfassung für die Woche vom 27. Dezember 2021 - 02. Jänner 2022 ist online: https://roadkill.at/erfolge/woechentlicher-status/item/643-kw52-2021