Florian Heigl

Donnerstag, 19 August 2021 07:57

Murmeltier

Säugetiere -> Nagetiere -> Murmeltier

Beschreibung

Die Tiere haben eine Kopfrumpflänge von etwa vierzig bis fünfzig Zentimeter. Die Schwanzlänge beträgt zehn bis zwanzig Zentimeter. Das Gewicht schwankt innerhalb des Jahresablaufes. Gesunde, ausgewachsene Männchen wiegen mindestens drei Kilogramm. Das Gewicht der Weibchen liegt etwas darunter.

Der Kopf ist schwärzlich und grau mit heller Schnauze. Die Ohren sind klein und behaart. Das Fell besteht aus dichten, kräftigen Grannenhaaren und einer Unterwolle aus kürzeren, etwas gewellten Haaren. Die Fellfarbe ist grundsätzlich sehr variabel. Der Rücken kann schiefergrau, hellbraun oder rötlichbraun sein, die Körperunterseite ist meist mehr gelblich gefärbt. Vereinzelt treten auch Individuen mit einem schwärzlich wirkenden Fell auf. Das Fell wird einmal jährlich gewechselt. Bei den meisten Individuen findet dieser Fellwechsel im Juni statt.

Auffallend am Körperbau des Alpenmurmeltieres sind der muskulöse und kräftige Schultergürtel und die ausgeprägten Grabpfoten. Die Vorderbeine sind ein wenig kürzer als die Hinterbeine. Die Vorderfüße haben vier Zehen, die Hinterfüße fünf. Alpenmurmeltiere sind Sohlengänger, ihre Fußsohlen weisen gut ausgebildete Ballen auf und sind unbehaart.

Lebensraum

Die Höhenlagen, in denen sich die meisten Vorkommen der Alpenmurmeltiere finden, reichen von der jeweiligen lokalen Baumgrenze bis etwa 200 Höhenmeter darüber. Murmeltiere nutzen auch Rodungsflächen unterhalb der Baumgrenze, die vom Menschen dauerhaft baumfrei gehalten werden. Sie unterschreiten jedoch bestimmte Höhenlagen nicht und sind grundsätzlich erst ab einer Höhe von mindestens 800 Meter zu beobachten. In guten Murmeltiergebieten leben auf einem Quadratkilometer 40 bis 80 Murmeltiere.

Alpenmurmeltiere sind in der Lage mit extremen alpinen Bedingungen zurechtzukommen und besiedeln alpine Matten bis an den Fuß von Gletschern. Dabei erreichen sie gelegentlich Höhenlagen von 3000 Metern. Ein geeigneter Lebensraum muss alpinen Rasen aufweisen, da sie nur hier ausreichend Nahrungspflanzen finden. Er muss außerdem einen tiefgründigen Boden bieten, der es den Murmeltieren ermöglicht, ihre ausgedehnten Baue anzulegen. Sie bevorzugen südlich exponierte Hanglagen, da diese im Frühjahr am ehesten schneefrei sind. An solchen Hängen setzt die Vegetationsperiode zudem früher ein und dauert länger an.


Der Text ist ein Auszug aus Wikipedia (https://de.wikipedia.org/wiki/Alpenmurmeltier). Der Text ist dort unter der Lizenz „Creative Commons Attribution/Share Alike“ verfügbar. Stand: 19. August 2021

Donnerstag, 19 August 2021 07:51

Eichhörnchen

Säugetiere -> Nagetiere -> Eichhörnchen

Beschreibung

In seinem Körperbau ist das Eichhörnchen an eine baumbewohnende und kletternde Lebensweise angepasst. Es wiegt etwa 200–400 g. Die Kopf-Rumpf-Länge beträgt 20–25 cm. Der zweizeilig behaarte, buschige Schwanz ist 15–20 cm lang. Er dient beim Klettern als Balancierhilfe und beim Springen als Steuerruder. Beim Laufen wird der Schwanz stets in der Luft gehalten. Die Geschlechter sind anhand von Größe und Fellfarbe nicht zu unterscheiden.

Eichhörnchen gehören zu den Sohlengängern. Sie haben an den Vorderpfoten vier lange, sehr bewegliche, mit langen gebogenen Krallen ausgestattete Finger; den verkümmerten Daumen haftet ein winziger Nagelrest an. Die Hinterbeine sind überproportional lang und sehr kräftig. Die langen, gebogenen Krallen bieten den Eichhörnchen auch beim schnellen Kopfüber-Klettern an glatten Stämmen guten Halt.

Die Oberseitenfarbe variiert von Hellrot bis zu Braunschwarz; die Bauchseite ist, sauber abgegrenzt vom Rückenfell, weiß oder cremefarben. Das Winterfell ist wesentlich dichter als das Sommerfell. Im Winter wird die Fellfarbe oft dunkler und kann auch graue Farbtöne annehmen. Im Winterfell haben Eichhörnchen bis zu 3,5 cm lange rotbraune Ohrpinsel. Im Sommerfell sind diese Ohrpinsel klein oder nicht vorhanden. Im Winter sind außerdem die sonst nackten Fußsohlen behaart.

Lebensraum

Die typischen Lebensräume sind, auf das gesamte Verbreitungsgebiet bezogen, überwiegend boreale Nadelwälder. Nur im europäischen Teil des Verbreitungsgebiets sind Eichhörnchen auch in Laub- und Mischwäldern heimisch. Als Kulturfolger sind sie dort heute in Parks und Gärten häufig zu finden.


Der Text ist ein Auszug aus Wikipedia (https://de.wikipedia.org/wiki/Eurasisches_Eichhörnchen). Der Text ist dort unter der Lizenz „Creative Commons Attribution/Share Alike“ verfügbar. Stand: 19. August 2021

Donnerstag, 19 August 2021 07:40

Wildkaninchen

Säugetiere -> Hasen und Kaninchen -> Wildkaninchen

Beschreibung

Wildkaninchen haben ein graubraunes Fell. Im Nackenbereich ist es braun bis rostrot gefärbt. Im Gegensatz zum Feldhasen hat es relativ kurze Ohren (Löffel, 6–8 cm), ist deutlich zierlicher (1,3 bis 2,2 kg) und hat kürzere Hinterbeine. Die Kopf-Rumpf-Länge liegt zwischen 35 und 45 Zentimetern, der Schwanz (Blume) wird vier bis sieben Zentimeter lang.

Lebensraum

Der ideale Lebensraum des Wildkaninchens besteht aus kurzen Grasflächen mit sicheren Unterschlupfmöglichkeiten (z. B. Höhlen, Felsen, Hecken, Gebüsch und Wald) in der Nähe von Futterstellen. Es kann sich bis zur Baumgrenze aufhalten, solange der Boden gut entwässert ist und Unterschlupfmöglichkeiten bietet.


Der Text ist ein Auszug aus Wikipedia (https://de.wikipedia.org/wiki/Wildkaninchen). Der Text ist dort unter der Lizenz „Creative Commons Attribution/Share Alike“ verfügbar. Stand: 19. August 2021

Donnerstag, 19 August 2021 07:34

Schneehase

Säugetiere -> Hasen und Kaninchen -> Schneehase

Beschreibung

Mit etwa drei Kilogramm Durchschnittsgewicht und knapp 40 bis 60 Zentimetern Länge ist er etwas kleiner als der Feldhase. Bekannt ist sein Fellwechsel von einem graubraunen Sommerkleid zu einem weißen Winterkleid. Dieser hängt allerdings von der Region ab: In Irland legt er niemals ein weißes Winterkleid an, trägt es dagegen fünf Monate im europäischen Teil von Russland und sieben Monate in einigen nordasiatischen Gebieten. Der Alpenschneehase (Lepus timidus varronis) ist nur im Winter weiß. Vom weißen Winterfell zeigt er ein Übergangsfell, das deutlich gescheckter ist. Im Sommer ist er graubraun, etwa im November wird das Fell weiß und nur an den äußeren Spitzen der Ohren weist er weiterhin schwarze Haare auf. Der Nordische Schneehase (Lepus timidus timidus) ist meist das ganze Jahr hindurch weiß. Das Fell dient ihnen zur Tarnung in der weißen, schneereichen Umgebung. Von Bedeutung ist die Anpassung der Ohrlänge an die unterschiedlichen klimatischen Bedingungen. Da die Hasen die Blutzirkulation mit Hilfe ihrer Ohren regeln und damit Wärmeverluste ausgleichen, sind infolgedessen ihre Ohren umso kürzer, je kälter ihr Lebensraum ist.

Der Schneehase zählt zu den mittelgroßen Hasenartigen. Im Winter erinnert er mit seiner Körperform an ein gut genährtes Kaninchen. Auch im Sommer wirkt er im Vergleich zum Feldhasen fülliger und die Ohren sind auffallend kürzer. Während des Winters sind die Pfoten stark behaart, wodurch sich die Auflagefläche erhöht und er Schneedecken überqueren kann, ohne allzu tief einzusinken.

Lebensraum

Lebensraum der Schneehasen sind Tundragebiete, Wälder und Moore. Sie sind vorwiegend nachtaktiv und verbringen den Tag in einer Grube im Schnee oder im Erdboden verborgen. Im Gegensatz zu den meisten anderen Echten Hasen leben Schneehasen oft gesellig.


Der Text ist ein Auszug aus Wikipedia (https://de.wikipedia.org/wiki/Schneehase). Der Text ist dort unter der Lizenz „Creative Commons Attribution/Share Alike“ verfügbar. Stand: 19. August 2021

Mittwoch, 18 August 2021 12:13

Feldhase

Säugetiere -> Hasen und Kaninchen -> Feldhase

Beschreibung

Zusammen mit dem Schneehasen ist der Feldhase der größte Hasenartige Europas. Die Kopf-Rumpf-Länge beträgt 55 bis 68 Zentimeter, die Schwanzlänge 75 bis 140 Millimeter, die Länge der Hinterfüße 124 bis 185 und die Ohrlänge 100 bis 140 Millimeter. Ausgewachsene Tiere wiegen 3,5 bis etwa 5,0 Kilogramm.

Das Fell ist lang, die Deckhaare sind im größten Teil des Verbreitungsgebietes gebogen. Die Wollhaare haben eine weiße Basis. Der Rücken ist variabel gefärbt und kann gelblich grau, ockerbraun oder braunrot mit gelben Schattierungen und schwarz gesprenkelt sein. Der Rücken ist dunkler als die Körperseiten und das Gesicht. Die Flanken sind mehr rostgelb oder rötlich braun. Kopf und Hals, die Brust sowie die Beine sind hellbraun, der Bauch ist cremeweiß. Die Ohren sind blassgrau und zeigen an der Spitze einen schwarzen, etwa dreieckigen Fleck. Der Schwanz ist auf der Oberseite schwarz, unterseits weiß. Im Winterfell sind die Kopfseiten einschließlich der Ohrbasis weißer und die Hüften mehr grau.

Lebensraum

Die relativ wärmeliebende Art bewohnt offene und halboffene Landschaften wie lichte Wälder, Steppen, Dünen und die Agrarlandschaft mit Hecken, Büschen oder angrenzenden Wäldern von Meereshöhe bis in 2500 Meter.


Der Text ist ein Auszug aus Wikipedia (https://de.wikipedia.org/wiki/Feldhase). Der Text ist dort unter der Lizenz „Creative Commons Attribution/Share Alike“ verfügbar. Stand: 18. August 2021

Mittwoch, 18 August 2021 12:07

Langflügelfledermaus

Säugetiere -> Fledermäuse -> Langflügelfledermaus

Beschreibung

Die Langflügelfledermaus ist eine mittelgroße Fledermaus mit einer Kopf-Rumpf-Länge von 5,00 bis 6,25 Zentimetern, einer Schwanzlänge von 5,6 bis 6,4 Zentimetern und einer Flügelspannweite von 30 bis 34 Zentimetern bei einem Gewicht von 9 bis 16 Gramm. Das Rückenfell ist grau bis graubraun, teilweise mit lila Schimmer, die Bauchseite ist heller grau. Am Kopf ist das Fell kurz und abstehend. Die Schnauze, die Ohren und die Flughäute sind graubraun, der Tragus gelblichweiß.

Die Schnauze ist verhältnismäßig kurz und stumpf und die Stirn gewölbt, die Ohren sind im Verhältnis zum Kopf klein und dreieckig, sie überragen den Scheitel des Kopfes nicht. Die Ohren besitzen vier bis fünf Querfalten und einen kurzen Tragus, der nach innen gebogen und an der Spitze abgerundet ist.

Ihren Namen bekam die Art durch die langen, sich nach hinten verschmälernden, dunkelbraunen Flügel. Dabei ist das 2. Glied des dritten Fingers etwa dreimal so lang wie das 1. Glied. Die Armflughaut setzt an der Ferse der Füße an, die vergleichsweise lang sind.

Lebensraum

Es handelt sich um eine Höhlenart, die sowohl in der Ebene wie auch im Gebirge und in Karstgebieten vorkommt. Als Sommer- und Winterquartiere werden vor allem Höhlen, Keller und Stollen mit Temperaturen zwischen 7 und 12 °C bewohnt. Zudem werden auch Quartiermöglichkeiten an und in Gebäuden genutzt. Die Fledermäuse hängen frei an der Wand und von der Decke, teilweise in größeren Gruppen.


Der Text ist ein Auszug aus Wikipedia (https://de.wikipedia.org/wiki/Langflügelfledermaus). Der Text ist dort unter der Lizenz „Creative Commons Attribution/Share Alike“ verfügbar. Stand: 18. August 2021

Mittwoch, 18 August 2021 12:00

Wimperfledermaus

Säugetiere -> Fledermäuse -> Wimperfledermaus

Beschreibung

Die Wimperfledermaus ist eine mittelgroße Art und erreicht eine Kopf-Rumpf-Länge von etwa 41 bis 53 Millimeter bei einer Spannweite von 22 bis 24,5 Zentimetern bei einem Gewicht von 7 bis 15 Gramm. Der Schwanz erreicht eine Länge von 38 bis 46 Millimetern. Das lange und wollige Rückenfell ist dreifarbig mit grauer Basis, strohgelber Mitte und rost-braunen bis fuchsroten Spitzen. Die Bauchseite ist gelblich-grau und die Schnauze rot-braun gefärbt. Jungtiere der Wimperfledermaus sind deutlich dunkler gefärbt als die ausgewachsenen Tiere und besitzen ein rauchgraues bis braungraues Rückenfell. Die Ohren der Art sind dunkel graubraun und mittelgroß und besitzen am Außenrand des oberen Drittels eine fast rechtwinklige Einbuchtung und sechs bis sieben ausgeprägte Querfalten. Die Außenseite ist mit zahlreichen auffälligen Papillen bestückt. Der Tragus ist lanzettlich und am Außenrand gekerbt, er erreicht in seiner Höhe fast die Einbuchtung des Außenrandes.

Die Flughäute sind ebenfalls graubraun gefärbt. Der Unterarm hat eine Länge von 36 bis 41 Millimeter und die Flügel sind relativ breit ausgebildet. Die Handflughaut (Plagiopatagium) setzt an der Zehenwurzel der relativ kleinen Füße an. Die Schwanzflughaut (Uropatagium) besitzt einen geraden Calcar, der etwa die Hälfte der Schwanzflughautlänge erreicht. Ihren Namen bekam die Fledermaus aufgrund von spärlichen feinen Haaren an der Dorsalseite der Schwanzflughaut, die den freien Rand der Schwanzflughaut überragen.

Lebensraum

Die Sommerquartiere sind im Vergleich zu denen anderer Arten oft sehr hell, auf Dachböden bevorzugen sie Temperaturen zwischen 25 und 30 Grad Celsius und hängen frei an den Dachlatten oder dem First. 

Sie jagen ihre Beutetiere wie andere Fledermäuse im Flug, erbeuten jedoch auch Raupen. Der Ausflug zur Jagd beginnt etwa 40 bis 45 Minuten nach Sonnenuntergang, wobei die Jagdreviere in der Regel mit etwa 500 Metern nahe an den Revieren liegen und über Flugstraßen entlang von Hecken oder Wegen erreicht werden. Die Fledermaus jagt nahe am Boden in einem bis fünf Metern Höhe sowie über Wasserflächen in etwa zwei Metern Höhe. Im Bereich von Hecken und Vegetationsrändern fliegt sie langsam und sammelt Beutetiere ab, ansonsten ist sie ein wendiger Flieger. Daneben jagen Wimperfledermäuse auch gerne in Viehställen, wo sie Insekten und Spinnen im Pendelflug von Wänden und Decken absammeln.


Der Text ist ein Auszug aus Wikipedia (https://de.wikipedia.org/wiki/Wimperfledermaus). Der Text ist dort unter der Lizenz „Creative Commons Attribution/Share Alike“ verfügbar. Stand: 18. August 2021

Mittwoch, 18 August 2021 11:55

Fransenfledermaus

Säugetiere -> Fledermäuse -> Fransenfledermaus

Beschreibung

Der Name dieser Art geht auf feste, wie Fransen wirkende Härchen an der Schwanzflughaut zurück. Sie hat eine bräunlich graue Rückenfellfärbung. Ihr Fell ist langhaarig und locker. Dagegen ist ihr Unterfell hellgrau bis weiß.

Sie ist von Rumpf bis Kopf um die 40 bis 50 Millimeter lang, hat eine Flügelspannweite von 245 bis 280 Millimetern und wiegt 5 bis 10 Gramm.

Die Ohren der Fransenfledermaus sind relativ klein. Diese erreichen meist keine 20 Millimeter. Wie bei anderen Arten aus der Gattung der Mausohren (Myotis) sind die Ohren länger als breit, häutig dünn und mit einem langgestreckten Ohrdeckel versehen.

Lebensraum

Sie ernährt sich von kleinen Insekten, wie zum Beispiel Fliegen, Mücken und Nachtfaltern aber auch Raupen und Spinnen gehören zu ihren Beutetieren. Zu ihren Jagdrevieren zählt der Wald, dabei vor allem bodennahe Waldschichten. 

Im Sommer sucht sie sich Quartiere in Löchern oder Aushöhlungen von Fassaden. Dort bleibt sie aber in der Regel nicht lange, denn sie wechselt ihren Standort meist alle 1 bis 4 Tage.


Der Text ist ein Auszug aus Wikipedia (https://de.wikipedia.org/wiki/Fransenfledermaus). Der Text ist dort unter der Lizenz „Creative Commons Attribution/Share Alike“ verfügbar. Stand: 18. August 2021

Mittwoch, 18 August 2021 11:36

Wasserfledermaus

Säugetiere -> Fledermäuse -> Wasserfledermaus

Beschreibung

Typisch für Wasserfledermäuse sind ihre enorm großen Füße. Auffällig ist ebenfalls das wenig behaarte rotbraune Gesicht. Mit einer Spannweite von 24 cm bis 27,5 cm und einem Gewicht von etwa 7 g bis 15 g zählen sie zu den mittelgroßen heimischen Arten. Sie ähnelt optisch der Teichfledermaus, ist jedoch etwas kleiner.

Wie alle anderen Mausohren (Myotis) verfügt auch die Wasserfledermaus über einen Ohrdeckel, der nicht ganz die halbe Ohrlänge erreicht.

Lebensraum

Der Name verrät schon ihr bevorzugtes Jagdgebiet, denn sie sind meist über Gewässern unterwegs, um Fluginsekten zu erbeuten. Oft sind es mehrere Tiere gleichzeitig, die in geringer Höhe von ca. 15 cm über der Wasseroberfläche vorwiegend nach Zuckmücken, aber auch anderen Wasserinsekten jagen. Sehr geschickt werden auch in das Wasser gefallene und auf der Wasseroberfläche treibende Insekten mit der Schwanzflughaut herausgekeschert und dann mit dem Maul zum Verzehr aus dieser Flughauttasche aufgenommen. Mit ihren großen Füßen ist sie sogar in der Lage, kleine Fische zu fangen. 

Auf dem Weg zu den Jagdrevieren orientieren sich die Tiere bevorzugt an linearen Strukturen wie Baumreihen oder Hecken als Leitlinien.

Wasserfledermäuse verstecken sich tagsüber meist in Baumhöhlen in Wäldern. Sie fliegen auf immer denselben «Fluglinien» von ihren Verstecken ins Jagdgebiet. Dabei folgen sie im Tiefflug altbekannten Geländestrukturen, Waldrändern und Hecken. Von einer Baumhöhle im Wald, selten in Gebäuden, bis ans nächste Flussufer können dies gut und gerne ein bis zwei Kilometer sein. Sie verlassen ihre Sommerquartiere zur Jagd in der späten Dämmerung.


Der Text ist ein Auszug aus Wikipedia (https://de.wikipedia.org/wiki/Wasserfledermaus). Der Text ist dort unter der Lizenz „Creative Commons Attribution/Share Alike“ verfügbar. Stand: 18. August 2021

Mittwoch, 18 August 2021 11:25

Kleines Mausohr

Säugetiere -> Fledermäuse -> Kleines Mausohr

Beschreibung

Das Kleine Mausohr ähnelt sehr dem etwas größeren Großen Mausohr. Es erreicht eine Kopf-Rumpf-Länge von 62 bis 71 (selten ab 54, bzw. bis 76) Millimeter und ein Gewicht von 15 bis 28 Gramm. Die Spannweite beträgt 380 bis 400 Millimeter, die Condylobasallänge 17,2 bis 18,5 Millimeter. Der Schwanz ist 53 bis 59 (maximal 60) Millimeter lang, die Ohren 19,8 bis 23,5 (maximal 26) Millimeter und der Unterarm 52,5 bis 59 (maximal 62,5) Millimeter. Die Ohren sind schmal und kürzer als die des Großen Mausohrs. Der Vorderrand der Ohren ist nicht so stark nach hinten gekrümmt, und die Ohren laufen spitzer zu. Der Tragus ist an der Basis schmaler, lanzettförmig und wird fast halb so lang wie das Ohr. Der Außenrand des Ohres weist 5 bis 6 Querfalten auf. Die Schnauze ist im Vergleich zum Großen Langohr schmaler und spitzer, wodurch sie länger wirkt. Das Fell ist kurz, und die Haarbasis ist dunkelgrau. Die Oberseite ist grau mit einer bräunlichen Tönung, die Unterseite dagegen ist grauweiß. Ohren, Schnauze und Flughäute sind hell graubraun. Der Tragus ist hell gelblich weiß. Die Flughaut der Arme setzt an der Basis der Zehen an. Der Sporn wird ungefähr halb so lang wie die Schwanzflughaut und weist einen schmalen Hautsaum auf.

Lebensraum

Das Kleine Mausohr kommt in wärmebegünstigten Gebieten in lockeren Baum- und Buschbeständen, Parks, Karstgebieten, aber auch in Ortschaften vor. Die Art wurde bis in Höhenlagen von 1000 Meter nachgewiesen.

Sie jagen in der Dunkelheit oder der späten Dämmerung. Ihr Flug ist gleichmäßig und langsam, sie sind auf engem Raum wendiger als das Große Mausohr. Nahrung wird vermutlich auch vom Boden aufgenommen. Erbeutet werden Käfer und Nachtfalter.


Der Text ist ein Auszug aus Wikipedia (https://de.wikipedia.org/wiki/Kleines_Mausohr). Der Text ist dort unter der Lizenz „Creative Commons Attribution/Share Alike“ verfügbar. Stand: 18. August 2021

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