Säugetiere -> Nagetiere -> Wühlmäuse -> Erdmaus
Die Erdmaus ist im Mittel etwas größer als die sehr ähnliche Feldmaus und das Fell ist etwas dunkler, lockerer und langhaariger. Die Kopf-Rumpf-Länge beträgt 95–133 mm, die Schwanzlänge 26–47 mm, die Länge des Hinterfußes 16–19 mm und die Ohrlänge 11–14 mm. Die Tiere wiegen 20–47 g, selten bis 55 g. Das Fell ist oberseits dunkelbraun, gelegentlich rotbraun. Die Unterseite ist weißlich und gelegentlich gelblich überhaucht.
Die Erdmaus bevorzugt relativ feuchte und kühle Habitate, in Mitteleuropa vor allem lichte Wälder, Lichtungen, vergraste Schonungen und Feuchtwiesen und dringt von allen Kleinsäugern Mitteleuropas am weitesten in Hochmoore vor. Sie kommt in den Alpen bis in 1800 m Höhe vor.
Der Text ist ein Auszug aus Wikipedia (https://de.wikipedia.org/wiki/Erdmaus). Der Text ist dort unter der Lizenz „Creative Commons Attribution/Share Alike“ verfügbar. Stand: 20. August 2021
Säugetiere -> Nagetiere -> Wühlmäuse -> Wasserschermaus
Wasserschermäuse sind große, untersetzte und langschwänzige Wühlmäuse. Die Wasserschermaus ist nach der eingebürgerten Bisamratte die zweitgrößte Wühlmausart in Europa. Wasserschermäuse erreichen eine Kopf-Rumpf-Länge von 130–165 mm, eine Schwanzlänge 50–90 mm, die Länge des Hinterfußes beträgt 22–27 mm und die Ohrlänge 12–15 mm.
Das Fell ist lang, dicht und glänzend. Es ist auf der Oberseite variabel, meist dunkelbraun, seltener hellbraun. Der Schwanz ist heller. Die Unterseite ist weißlich oder gelblich grau.
Je nach Population leben die Tiere überwiegend aquatisch an Flüssen, Bächen und in Sümpfen oder terrestrisch auf Wiesen, in Obstanlagen und Gärten, weniger häufig in bewaldeten Bereichen.
Der Text ist ein Auszug aus Wikipedia (https://de.wikipedia.org/wiki/Ostschermaus). Der Text ist dort unter der Lizenz „Creative Commons Attribution/Share Alike“ verfügbar. Stand: 20. August 2021
Säugetiere -> Wühlmäuse -> Bergschermaus
Die Bergschermaus wurde früher als Unterart der Wasserschermaus angesehen. Die in Eurasien weit verbreitete amphibisch lebende Wasserschermaus ist größer und mit struppigem Fell, die Bergschermaus ist eine kleinere, in bestimmten europäischen Bergen isolierte, grabende Art mit weicherem Fell. Die oberen Schneidezähne der Bergschermaus ragen deutlich nach vorne und sind an die grabende Lebensweise angepasst
Das hauptsächliche Verbreitungsgebiet der Bergschermaus ist das Hochland. Dort werden umfangreiche Baue, in der Regel nicht tiefer als ein Meter, in Wiesen und Weiden, seltener in Wäldern, angelegt. Sie sind überwiegend Pflanzenfresser und ernähren sich im Sommer von der Pflanzendecke, im Winter von Wurzeln, Zwiebeln und Knollen.
Der Text ist ein Auszug aus Wikipedia (https://de.wikipedia.org/wiki/Gebirgsschermaus). Der Text ist dort unter der Lizenz „Creative Commons Attribution/Share Alike“ verfügbar. Stand: 20. August 2021
Säugetiere -> Nagetiere -> Waldbirkenmaus
Die winzige Waldbirkenmaus ist sogar noch kleiner als die Zwergmaus. Sie erreicht eine Kopf-Rumpf-Länge von 50 bis 72 mm, eine Schwanzlänge von 140 bis 150 % der Kopf-Rumpf-Länge und ein Gewicht von 5 bis 11 g. Die Oberseite des Körpers ist gelbgrau mit schwärzlicher Strichelung und einem Aalstrich (dunkler Streifen), die Unterseite ist hellgrau.
Die Waldbirkenmaus bevorzugt feuchtes bis sumpfiges, deckungsreiches Gelände. Außer in Mooren und Feuchtwiesen lebt sie in Wäldern. Im Gebirge findet man sie bis in 2000 m Höhe.
Der Text ist ein Auszug aus Wikipedia (https://de.wikipedia.org/wiki/Waldbirkenmaus). Der Text ist dort unter der Lizenz „Creative Commons Attribution/Share Alike“ verfügbar. Stand: 20. August 2021
Säugetiere -> Nagetiere -> Biber
Ausgewachsene Europäische Biber wiegen zwischen 23 und 30 kg und weisen dann Kopf-Rumpf-Längen von 83 bis 102 cm sowie Schwanzlängen von 30 bis 35 cm auf. Der Körper ist plump und gedrungen und nimmt nach hinten im Umfang zu. Der Kopf ist kurz, breit und oben abgeflacht, sodass er direkt in die starke Nackenmuskulatur und den Rumpf übergeht. Die sehr weit oben angeordneten Augen und Ohren sowie die Nase sind auch bei untergetauchtem Körper über Wasser.
Vorder- und Hinterbeine sind kurz. Die Vorderfüße sind zum Greifen ausgebildet und weisen fünf Finger auf. Die Hinterfüße sind groß und besitzen Schwimmhäute zwischen den Zehen, die zweite Hinterfußzehe besitzt eine Doppelkralle zum Striegeln des Fells. An der Oberseite ist das sehr dichte Fell grau- bis dunkelbraun oder schwarz, unterseits heller. Der Schwanz (auch Kelle genannt) ist flach, breit, unbehaart und mit Schuppen bedeckt. Er dient als Steuer, Antriebsorgan und Fettdepot.
Wie alle Biber leben sie semiaquatisch und bewohnen Gewässer und deren Uferbereiche.
Der Text ist ein Auszug aus Wikipedia (https://de.wikipedia.org/wiki/Europäischer_Biber). Der Text ist dort unter der Lizenz „Creative Commons Attribution/Share Alike“ verfügbar. Stand: 19. August 2021
Säugetiere -> Nagetiere -> Schläfer oder Bilche -> Siebenschläfer
Die Gestalt dieses Tieres erinnert an Eichhörnchen und Grauhörnchen. Doch ist der Siebenschläfer deutlich kleiner, hat große, schwarze Augen, rundliche Ohren und einen weniger buschigen Schwanz. Das Gesicht weist keine Zeichnungen, aber lange Tasthaare auf. Die Fußballen dieser Tiere sind stets etwas feucht und so beschaffen, dass Siebenschläfer Bäume und Wände ohne Probleme erklimmen können. Die Tiere werden bis zu 9 Jahre alt und erreichen ein Gewicht von 70 bis 160 g. Die Kopf-Rumpflänge beträgt 13 bis 18 cm, dazu kommt der 11 bis 15 cm lange Schwanz.
Man findet diese Tiere in Laubwäldern oder großen Gärten (ideal: Obstgärten). Der Siebenschläfer sucht sich gerne in Baumlöchern, Vogelhäuschen und auch unter den Dächern von Häusern sein Schlafquartier. Während er dort den Tag verschläft, pflegt er nachts herumzulaufen und kann dabei so viel Lärm machen, dass dieser auch einem erwachsenen Menschen, etwa einem Einbrecher, zugeordnet werden könnte und nicht einem so kleinen Tier.
Der Text ist ein Auszug aus Wikipedia (https://de.wikipedia.org/wiki/Siebenschläfer). Der Text ist dort unter der Lizenz „Creative Commons Attribution/Share Alike“ verfügbar. Stand: 19. August 2021
Säugetiere -> Nagetiere -> Schläfer oder Bilche -> Haselmaus
Sie wiegt 15 bis 40 Gramm und wird knapp 15 Zentimeter lang, fast die Hälfte (5,8 bis 6,8 Zentimeter) der Länge entfällt dabei auf den Schwanz. Das Fell ist gelbbräunlich bis rotbräunlich mit einem weißen Fleck an Kehle und Brust, am Schwanz ist es meist etwas dunkler; auch rein weiße bzw. schwarze Tiere wurden nachgewiesen. Sie werden in freier Wildbahn 3 bis 4 Jahre alt und sind mit einem Jahr geschlechtsreif.
Ihr bevorzugter Lebensraum sind dichte Gebüsche, Hecken, breite Waldsäume und Mischwälder mit reichem Unterwuchs. Besonders beliebt sind Haselsträucher (Corylus avellana) und Brombeerhecken. Sie scheint allerdings recht anpassungsfähig und lärmtolerant zu sein, wurden doch schon Tiere und Nester in mit Büschen bepflanzten Trennstreifen von Autobahnen gefunden.
Der Text ist ein Auszug aus Wikipedia (https://de.wikipedia.org/wiki/Haselmaus). Der Text ist dort unter der Lizenz „Creative Commons Attribution/Share Alike“ verfügbar. Stand: 19. August 2021
Säugetiere -> Nagetiere -> Schläfer oder Bilche -> Gartenschläfer
Gartenschläfer sind mittelgroße Bilche. Die Kopf-Rumpf-Länge beträgt 100–170 mm, die Schwanzlänge 80–150 mm, die Länge der Hinterfüße 22–32 mm und die Ohrlänge 20–26 mm. Die Tiere wiegen 45–140 g, vor dem Winterschlaf bis zu 210 g. Die Fellfarbe auf der Oberseite reicht von rotbraun bis grau mit einem rotbraunen Anflug, Flanken und Unterseite sind weiß. Eine auffallende schwarze Kopfzeichnung reicht von den hintersten Schnurrhaaren über die Augenumgebung bis hinter und unter die Ohren. Vor den Ohren befindet sich ein weißer Fleck und häufig zeigt sich auf den Schultern eine dunkle Pigmentierung. Der körperlange, behaarte Schwanz hat eine langhaarige Endquaste und ist auf der proximalen Hälfte oberseits graubraun, auf der distalen Hälfte schwarzbraun. Die Schwanzunterseite ist weiß. Die Vorderfüße haben vier Ballen, die Hinterfüße sechs.
Obgleich der deutsche Name anderes vermuten lässt, leben Gartenschläfer überwiegend in Laub- und Nadelwäldern, vor allem auf felsigem Grund; daneben werden Obst- und Hausgärten besiedelt. Die Tiere bewohnen gelegentlich Hochsitze und isoliert gelegene Gebäude.
Der Text ist ein Auszug aus Wikipedia (https://de.wikipedia.org/wiki/Gartenschläfer). Der Text ist dort unter der Lizenz „Creative Commons Attribution/Share Alike“ verfügbar. Stand: 19. August 2021
Säugetiere -> Nagetiere -> Schläfer oder Bilche -> Baumschläfer
Der nachtaktive Baumschläfer ist gut an seiner schwarzen Gesichtsmaske zu erkennen. Auf hellbraunem bis grauem Grund zieht sie sich von den Augen bis zum Vorderrand der Ohren. Ein weiteres deutliches Erkennungsmerkmal der Art ist der einfarbige buschige Schwanz, der etwas grauer als der Rücken ist.
Baumschläfer sind kleine Bilche mit mittelgroßen Augen und Ohren und einem buschigen Schwanz. Die Kopf-Rumpf-Länge beträgt 80–113 mm, die Schwanzlänge 73–119 mm, die Länge der Hinterfüße 19–24 mm und die Ohrlänge 10–15 mm. Die Tiere wiegen 15–60 g. Die Fellfarbe auf der Oberseite reicht von rotbraun über gelblich braun bis grau, die Unterseite ist scharf abgesetzt graugelb. Der etwa körperlange Schwanz ist einfarbig grau und hat nur gelegentlich eine weiße Spitze. Die Haarlänge nimmt am Schwanz von der Basis zur Spitze hin zu. Alle Füße haben sechs Sohlenballen.
Der Baumschläfer lebt ausschließlich in Wäldern. In seinem großen, bis weit nach Asien reichenden Verbreitungsgebiet, wird eine Vielzahl von Waldtypen besiedelt. Nur trockene, unterholzarme Kiefernwälder werden gemieden (Schedl 1968). In den Ostalpen wurde der Baumschläfer in feuchten, unterholzreichen Fichten- und Fichten-Buchenwäldern nachgewiesen (Spitzenberger 2001).
Der Text ist ein Auszug aus Wikipedia (https://de.wikipedia.org/wiki/Baumschläfer). Der Text ist dort unter der Lizenz „Creative Commons Attribution/Share Alike“ verfügbar. Stand: 19. August 2021
Säugetiere -> Nagetiere -> Ziesel
Der Europäische Ziesel erreicht ohne Schwanz eine Länge von 18 bis 23 Zentimeter. Mit dem relativ langen und dicht behaarten Schwanz kommen noch 5,5 bis 7,5 Zentimeter hinzu. Es wiegt je nach Jahreszeit 200 bis 430 Gramm. Die Beine sind relativ kurz. Das oben gelbgraue Fell ist mit weißgelben Tupfen bedeckt, diese Flecken fehlen an den Körperseiten. Zur gelblicheren Bauchseite hin hellt sich das Fell etwas auf. Stirn und Scheitel sind etwas dunkler schattiert als die Rückenpartie. Die dunklen Augen werden von einem helleren Ring umrahmt.
Das Ziesel bwohnt meist Steppengebiete und Graslandschaften im Nordosten Österreichs.
Der Text ist ein Auszug aus Wikipedia (https://de.wikipedia.org/wiki/Europäischer_Ziesel). Der Text ist dort unter der Lizenz „Creative Commons Attribution/Share Alike“ verfügbar. Stand: 19. August 2021