Florian Heigl

Montag, 31 Januar 2022 08:18

KW04/2022

Die Zusammenfassung für die Woche vom 24. - 30. Jänner 2022 ist online: https://roadkill.at/erfolge/woechentlicher-status/item/656-kw04-2022

Dienstag, 25 Januar 2022 08:30

Daten

Die Daten zu überfahrenen Tieren sind das Herz des Projekts und wurden durch die freiwillige Arbeit der teilnehmenden Citizen Scientists erhoben. Daher ist es uns im Projektteam ein Anliegen der Gesellschaft auch wieder so viel wie möglich aus dem Projekt zurück zu geben. Zudem haben wir uns im Rahmen der Listung auf der Plattform Österreich forscht dazu verpflichtet, die dort geltenden Qualitätskriterien für Citizen Science Projekte zu erfüllen, die unter anderem beinhalten, dass Ergebnisse und Daten aus einem Citizen Science Projekt frei zur Verfügung gestellt werden müssen.

Sobald ein Roadkill gemeldet wird, ist dieser auf unserer interaktiven Karte sichtbar. Man kann in dieser Karte nach Tierarten filtern, eine sogenannte Heatmap erstellen, wo man Häufungspunkte gemeldeter Tiere sehen und auch Zeitreihen erstellen kann. So kann man sich einen ersten Überblick verschaffen, welche Tiere im Projekt wo und wann gemeldet werden. Jede*r Teilnehmer*in kann seine eigenen Meldungen jederzeit runterladen und verwenden.

Jeden zweiten Tag werden die in das Projekt Roadkill eingegebenen Daten durch das Projektteam validiert, um falsche oder inkonsistente Einträge über das Backend der Website zu korrigieren oder, falls der Datensatz nicht korrigiert werden kann, den Datensatz zu löschen. Die Korrektur von Daten erfolgte (i) durch das Projektteam selbst, wenn Fehler offensichtlich war (z. B. Tier auf dem eingereichten Bild stimmt nicht mit der angeführten Artbestimmung überein) oder (ii) durch die Teilnehmer*innen selbst, nachdem sie vom Projektteam darauf hingewiesen wurden, dass eine Korrektur notwendig ist (z. B. wenn der Roadkill nicht an einer Straße liegt). Da die Teilnehmer*innen die Daten während ihrer täglichen Routine sammelten, handelt es sich bei den vorgelegten Daten um so genannte Präsenzdaten. 

Um die Qualität der Daten zu sichern, haben wir ein schrittweises Auswahlverfahren angewandt, mit dem wir die eingereichten Daten am Ende dieses Prozesses in drei Qualitätsstufen einordnen konnten:

  • Qualitätsstufe 1: Datensätze mit korrekter Tierbestimmung (entweder durch Experten oder durch Bilder) und konsistenten Daten
  • Qualitätsstufe 2: Datensätze mit konsistenten Daten, aber keiner möglichen Validierung des Tieres
  • Gelöscht: Datensätze mit inkonsistenten Daten und keiner möglichen Validierung des Tieres

Wir danken allen Citizen Scientists, welche die Daten gemeldet und bei der Identifizierung der Tierarten geholfen haben. Ohne die viele freiwillige Arbeit der Citizen Scientists wäre dieses Projekt nicht möglich.

Bitte beachten Sie, dass Sie bei Verwendung der Daten und einer Publikation daraus, angeben müssen, woher diese Daten stammen. Bitte daher entsprechend zitieren.

Daten der Qualitätsstufe 1

Alle Daten der Qualitätsstufe 1 können auf GBIF eingesehen und runterladen werden: https://www.gbif.org/dataset/d0d5ef85-71b2-4da6-b6f6-c1c3d60987d3 

Bitte zitieren als: University of Natural Resources and Life Sciences, Vienna. Roadkill. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/ejb47y accessed via GBIF.org on xxxx.

Daten der Qualitätsstufe 2:

Alle Daten der Qualitätsstufe 2 können auf Zenodo eingesehen und runtergeladen werden: https://zenodo.org/communities/roadkill_dataset_quality_level_2/?page=1&size=20

Bitte zitieren als: Heigl, Florian, & Roadkill Community. (2025). Roadkill Dataset 2014-2023 Quality level 2 [Data set]. Zenodo. https://doi.org/10.5281/zenodo.5878813

Personenbezogene Daten werden natürlich nicht zur Verfügung gestellt.

Beschreibung der Daten von 2014-2020:

Heigl, F., Teufelbauer, N., Resch, S., Schweiger, S., Stückler, S., Dörler, D., 2022. A dataset of road-killed vertebrates collected via citizen science from 2014–2020. Scientific Data 9, 504. https://doi.org/10.1038/s41597-022-01599-6

 

Montag, 24 Januar 2022 08:32

KW03/2022

Die Zusammenfassung für die Woche vom 17. - 23. Jänner 2022 ist online: https://roadkill.at/erfolge/woechentlicher-status/item/652-kw03-2022

Montag, 17 Januar 2022 10:26

KW02/2022

Die Zusammenfassung für die Woche vom 10. - 16. Jänner 2022 ist online: https://roadkill.at/erfolge/woechentlicher-status/item/649-kw02-2022

Dienstag, 11 Januar 2022 19:09

KW01/2022

Die Zusammenfassung für die Woche vom 03. - 09. Jänner 2022 ist online: https://roadkill.at/erfolge/woechentlicher-status/item/644-kw01-2022

Dienstag, 11 Januar 2022 19:08

KW52/2021

Die Zusammenfassung für die Woche vom 27. Dezember 2021 - 02. Jänner 2022 ist online: https://roadkill.at/erfolge/woechentlicher-status/item/643-kw52-2021

Dienstag, 11 Januar 2022 19:07

KW51/2021

Die Zusammenfassung für die Woche vom 20. - 26. Dezember 2021 ist online: https://roadkill.at/erfolge/woechentlicher-status/item/642-kw51-2021

Dienstag, 11 Januar 2022 19:06

KW50/2021

Die Zusammenfassung für die Woche vom 13. - 19. Dezember 2021 ist online: https://roadkill.at/erfolge/woechentlicher-status/item/641-kw50-2021

Dienstag, 14 Dezember 2021 13:31

Star

Vögel -> so groß wie Amsel -> Star

Beschreibung

Der Star ist mit einer Körperlänge von 19 bis 22 cm etwas kleiner als die Amsel. Der Schwanz ist im Vergleich zur Amsel deutlich kürzer. Die Flügel wirken im Flug dreieckig und spitz. 

Im Schlichtkleid sind die Körperfedern schwärzlich mit metallisch grünem oder purpurnem Glanz und haben weiße bis beigefarbene Spitzen. Der ganze Körper erscheint dadurch hell gepunktet. Schwingen und Steuerfedern sind schwarzbraun mit hellbräunlichen Säumen, die Armschwingen sind außerdem breit metallisch glänzend gesäumt. Das Prachtkleid entsteht im Frühjahr durch Abnutzung der hellen Spitzenflecken des Körpergefieders, der Körper ist dann insgesamt schwärzlich und metallisch glänzend. Der Schnabel ist im Prachtkleid gelb, im Schlichtkleid schwärzlich. Die Beine sind rotbraun, die Iris der Augen ist dunkelbraun.

Die Geschlechter unterscheiden sich nur geringfügig, Weibchen sind etwas weniger intensiv metallisch glänzend gefärbt als Männchen, und die Punktzeichnung auf dem Körper bleibt bei Weibchen im Prachtkleid meist deutlicher erhalten. Die Basis des Unterschnabels ist bei Männchen im Prachtkleid blaugrau, bei Weibchen weißlich.

Frisch ausgeflogenen Staren fehlt der Metallglanz, der Körper ist erdbraun, nur die Kehle ist weißlich aufgehellt. Die Schwingen und Steuerfedern sind dunkelbraun ohne Metallglanz. Der Schnabel ist mattbraun, die Beine dunkelgraubraun.

Lebensraum

In Europa ist der Star flächendeckend verbreitet, er fehlt nur im Inneren großer geschlossener Waldgebiete, in völlig ausgeräumten Agrarlandschaften sowie in Höhenlagen ab etwa 1500 Meter. Auch Städte werden bis in die Zentren besiedelt. Höchste Dichten werden in Bereichen mit höhlenreichen Baumgruppen und benachbartem Grünland zur Nahrungssuche erreicht.


Der Text ist ein Auszug aus Wikipedia (https://de.wikipedia.org/wiki/Star_(Art)). Der Text ist dort unter der Lizenz „Creative Commons Attribution/Share Alike“ verfügbar. Stand: 14. Dezember 2021

Montag, 13 Dezember 2021 09:12

Bläßhuhn

Vögel -> größer als Taube -> Bläßhuhn

Beschreibung

Das Blässhuhn ist eine mit 36 bis 42 cm Körperlänge mittelgroße, rundliche Ralle, die meist entenartig schwimmend auf dem Wasser anzutreffen ist und dabei relativ hoch im Wasser liegt. Der Kopf ist relativ klein, der Schwanz kurz. Der etwa 30 mm lange, weiße oder leicht rosa getönte Schnabel ist spitz mit gebogenem Oberschnabelfirst und kräftiger Basis. Die namensgebende Blesse ist ein leuchtend weißer Hornschild über dem Schnabel, der die Stirn bedeckt und individuell, altersmäßig und bei den Geschlechtern in der Größe variiert. Er ist mit 14 bis 30 mm Länge meist etwas kürzer als der Schnabel und zwischen 6 und 19 mm breit. Betrachtet man den Kopf im Profil, bildet die Einbuchtung zwischen Oberschnabel und Schild im Unterschied zu anderen Arten wie dem Kammblässhuhn einen spitzen Winkel. Die Füße sind kräftig und die langen Zehen mit Schwimmlappen versehen. Die Iris ist rot bis dunkel braunrot gefärbt. Die Geschlechter unterscheiden sich im Gefieder nicht. Männchen haben meist einen größeren Stirnschild als Weibchen, was aber aufgrund der individuellen Variation kein sicheres Unterscheidungsmerkmal ist. Stehen beide nebeneinander, ist ein leichter Größenunterschied bemerkbar. 

 

Adulte Vögel zeigen auf dem Rücken ein schiefergraues bis schwärzliches Gefieder, das bräunlich bis olivfarben schimmert. Kehle und unterer Hals sind dunkler, der Kopf und der Hals samtschwarz. Die Unterseite ist grau bis graubraun. An Brust und Bauch finden sich sehr feine (im Feld nicht sichtbare) weißliche Spitzensäume. Die braunschwarzen Handschwingen tragen weißliche Spitzen, die äußerste einen feinen weißen Außensaum. Das Flügelgefieder ist überwiegend schwärzlich gefärbt. Auf den inneren Armdecken findet sich eine olivbraune Tönung, am Flügelvorderrand ein weißer Saum und – ein Merkmal, das im Flug erkennbar ist – am Hinterrand des Armflügels ein weißer Rand. Die Unterflügeldecken sind grau bis hellgrau und zeigen im Bereich des Handflügels weiße Spitzen. Die Steuerfedern sind braunschwarz. Die Läufe sind hell aschgrau, blass grünlich gelb oder grellgelb gefärbt. Das Fersengelenk wird mit zunehmendem Alter kräftiger goldlackbraun. Die Zehen und Schwimmlappen sind bleich olivfarben mit schmutzig blaugrünen Gelenken. Die Lappenränder sind bleigrau bis schwärzlich.

Lebensraum

Das Blässhuhn kommt als Brutvogel an stehenden oder langsam fließenden Gewässern vor, an denen flache Ufer und eine als Nistplatz geeignete Ufervegetation wie beispielsweise eine gut ausgeprägte Röhrichtzone oder ins Wasser ragende Gebüsche vorhanden sind. Optimalerweise sollte es neben flachen, krautigen Stellen auch offene Wasserflächen geben. Das Wasser muss einen hohen oder mittleren Nährstoffgehalt aufweisen. Besonders nährstoffarme Gewässer werden weitgehend gemieden – die Art fehlt daher oft an Bergseen. Während Brackwasserlagunen durchaus angenommen werden, brütet das Blässhuhn an der Meeresküste nicht.

Da die Größe des Gewässers eine untergeordnete Rolle spielt, findet man das Blässhuhn bisweilen auch an kleinen Waldtümpeln oder an Überschwemmungsflächen in Bruchwäldern. Auch in Bezug auf die Umgebung ist die Art tolerant. Sie kommt teils auch an Gewässern in geschlossenen Waldgebieten oder in ausgeräumter Landschaft vor. Bevorzugt wird aber ein Mosaik aus Röhrichten, feuchtem Grasland, kleinen Hügeln oder Inselchen und Gebüschen.

In Mitteleuropa brütet das Blässhuhn an eutrophen Flachwasserseen, Fisch- und Klärteichen, an verlandenden Moorstichen oder Entwässerungsgräben, Kiesgruben, Baggerseen und Rückhaltebecken, an langsam fließenden Flüssen und Altwässern. Auch im Siedlungsbereich ist es häufig zu finden, wo es beispielsweise an Teichen in Parks vorkommt.


Der Text ist ein Auszug aus Wikipedia (https://de.wikipedia.org/wiki/Blässhuhn). Der Text ist dort unter der Lizenz „Creative Commons Attribution/Share Alike“ verfügbar. Stand: 17. Dezember 2021

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    17/03/2025 - 13:30
  • Diese Woche sind wir von Mo-Fr um jeweils 8:55 Uhr zu Gast bei der Ö1 Sendung "Vom Leben der Natur" und berichten darin vom Projekt Roadkill, den Anfängen, Mitmachmöglichkeiten und Hintergründen. Wir haben die Links zum Nachhören in unserem Blog gesammelt.

    10/03/2025 - 13:20
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    03/03/2025 - 09:10