über Roadkill

In diesem Projekt möchten wir mit wissenschaftlichen Methoden in Österreich einen Überblick schaffen, wo welche Tiere überfahren werden und welche Gründe es dafür geben könnte. Mit Ihren Meldungen versuchen wir Hotspots zu identifizieren und diese gemeinsam mit unseren Partnern  zu entschärfen.

[Foto: pixapay Lizenz jplenio (https://pixabay.com/de/photos/morgendämmerung-straße-nebel-3208158/) ]

Durch die großartige Zusammenarbeit von Citizen Scientists und Wissenschaftler*innen ist es uns gelungen, auch mit Preisen ausgezeichnet zu werden: 2023: Honorary Mention im Rahmen des European Prize for Citizen Science 2023: BOKU Talent Award für die Masterarbeit von Maria Peer, welche sie Rahmen des Projekts Roadkill durchgeführt hat.  2018: Nominierung für den Bundestierschutzpreis.  2017: BOKU Nachhaltigkeitspreis 2017 "Licht der Zukunft" in der Kategorie "Austausch mit der Gesellschaft" für das Projekt Roadkill 2016: Listung des Projekts Roadkill als vorbildliches Projekt für eine umweltfreundliche Mobilität durch den VCÖ 2013: Pionier des Open Dialogue im Rahmen der Alpbacher Technologiegespräche
Gemeinsam für mehr Wissen, Schutz und Verständnis Wissenschaftliche Ziele Aufbau einer belastbaren Datengrundlage, um den Einfluss verschiedener Faktoren auf Roadkills analysieren zu können Identifikation von Ursachen und Einflussfaktoren, die zu Roadkills führen Entwicklung von Modellen zur Berechnung der Wahrscheinlichkeit von Roadkills auf Österreichs Straßen Naturschutzziele Aufbau von Partnerschaften, um gemeldete Roadkills in konkrete Schutzmaßnahmen umzusetzen Durchführung wissenschaftlicher Studien zu gefährdeten Wirbeltierarten, die besonders von Roadkills betroffen sind Gesellschaftliche Ziele Erhöhung des öffentlichen Bewusstseins für das Thema Roadkill in Österreich Sensibilisierung für die Präsenz und Gefährdung von Tieren auf Straßen Förderung des Verständnisses für die Lebensraumbedürfnisse von Tieren Vermittlung der Notwendigkeit und Wirksamkeit von Schutzmaßnahmen im Straßenverkehr
Gemeinsam für mehr Wissen, Schutz und Verständnis Straßen prägen unser tägliches Leben – in Österreich ebenso wie weltweit. Sie verbinden Orte, ermöglichen Mobilität und sichern den Transport von Gütern, medizinischer Hilfe und sozialen Kontakten. Gleichzeitig nehmen sie einen erheblichen Teil unserer Landschaft ein – und sind damit auch ein Teil des Lebensraumes zahlreicher Tierarten. Doch während Straßen für uns Menschen Wege und Verbindungen darstellen, bedeuten sie für viele Tiere etwas ganz anderes: Für manche sind sie Wanderkorridore, für andere unüberwindbare Barrieren. Besonders Wirbeltiere stoßen an ihre Grenzen, wenn Straßen durch starken Verkehr, Leitplanken oder Zäune unpassierbar werden. Manche Tiere meiden Straßen ganz – andere überqueren sie ohne Rücksicht auf den Verkehr. Die Folge: Jedes Jahr sterben tausende Tiere auf Österreichs Straßen. Warum ist Roadkill ein Thema, das uns alle betrifft? Offizielle Zahlen gibt es nur zu jagdbarem Wild wie Rehen, Wildschweinen oder Dachsen. Doch was ist mit all den anderen? Mit Igeln, Kröten, Eichhörnchen, Schlangen oder Vögeln? Zu diesen Arten fehlt es bislang an Daten – obwohl sie genauso oft, vielleicht sogar häufiger, Opfer des Straßenverkehrs werden. Hier setzt das Projekt Roadkill an – ein Citizen Science Projekt der BOKU University. Gemeinsam mit Ihnen wollen wir herausfinden, wo und welche…
Das Projekt Roadkill wird zwar an der BOKU University koordiniert, wir verstehen unser Projekt-Team aber als alle, die zum Projekt beitragen. Hier stehen natürlich unsere Citizen Scientists ganz im Vordergrund, denn ohne ihre Datenmeldungen, den Diskussionen zu den eingetragenen Tierarten und den Verbesserungsvorschlägen für die Apps, Website und der Methode an sich wäre das Projekt nicht möglich. So werden in unserem Blog auch einige unserer Citizen Scientists vorgestellt. Florian Heigl Projektkoordinator Wissenschaftlicher Mitarbeiter (Senior Scientist) am Institut für Zoologie der Universität für Bodenkultur Wien. Studium: Bakkalaureat der Agrarwissenschaften, Master der Agrarbiologie und Doktorat der Bodenkultur. Rolle: Florian koordiniert das Projekt, schreibt wissenschaftliche Artikel, sowie alle Texte auf der Projekt Website und dem Instagram Kanal. Daniel Dörler Projektmitarbeiter Wissenschaftlicher Mitarbeiter (Senior Scientist) am Institut für Zoologie der Universität für Bodenkultur Wien. Studium: Magister in Biologie mit Spezialisierung auf Zoologie und Doktorat der Bodenkultur. Rolle: Daniel hilft in allen Belangen des Projekts, von der Datenanalyse bis zum Bericht schreiben.    

FAQs

Hier finden Sie Antwort auf häufig gestellte Fragen

Wer kann am Projekt Roadkill teilnehmen? Am Projekt Roadkill kann jede*r teilnehmen. Einzige Voraussetzung ist die Registrierung über das SPOTTERON System auf www.roadkill.at und ein Internetzugang. Von Vorteil (aber keine Voraussetzung) ist eine gewisse Artenkenntnis bei Wirbeltieren. Wie kann ich am Projekt Roadkill teilnehmen? Sie können auf viele Arten im Projekt Roadkill mitforschen. Eine Übersicht dazu finden Sie im Bereich Mitforschen. Kann ich weltweit meine Daten eintragen? Seit 2021 haben wir uns mit der Meldung von Daten auf Österreich fokussiert. Möchten Sie in anderen Ländern Roadkills melden, können Sie sich gerne an unsere Kolleg*innen in den jeweiligen Ländern wenden. In unserem Blog haben wir für Sie eine Liste der Länder mit uns bekannten Roadkill Projekten zusammengestellt. Was geschieht mit meinen Daten? Ihre Einträge im Projekt Roadkill werden in der interaktiven Karte dargestellt und sind so für jede*n einsehbar. Die Rohdaten sind nur für Personen mit Administratorrechten einsehbar und werden auf den Servern der Citizen Science Plattform SPOTTERON gespeichert. Funddaten werden validiert und über GBIF und Zenodo frei zur Verfügung gestellt. Mit dem Projekt Roadkill werden keine kommerziellen Ziele verfolgt. Personenbezogene Daten werden streng vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben. Zu den Fotos zu den Einträgen werden dem Projekt volle…

App Downloads

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Hier gibt es zusätzlich eine Anleitung für die Roadkill App als PDF Download, in der du eine Übersicht über die wichtigsten Features findest:

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Short News

  • Es gibt ein App Update!
    Was ist neu?
    * Die Liste der Kleinsäuger und der Amphibien wurde euren und den Wünschen der Moderator*innen angepasst
    * Persönliche Statistiken: filtere deine eigenen Beobachtungen.
    * Bug Fixes und Verbesserungen.

    17/03/2025 - 13:30
  • Diese Woche sind wir von Mo-Fr um jeweils 8:55 Uhr zu Gast bei der Ö1 Sendung "Vom Leben der Natur" und berichten darin vom Projekt Roadkill, den Anfängen, Mitmachmöglichkeiten und Hintergründen. Wir haben die Links zum Nachhören in unserem Blog gesammelt.

    10/03/2025 - 13:20
  • Wir freuen uns sehr, die Niederösterreichische Umweltanwaltschaft als Partnerin im Projekt Roadkill gewonnen zu haben. Sie ist in der Lage, die von uns gesammelten Daten und Informationen als Partei in verschiedene Verwaltungsverfahren einzubringen und – darauf aufbauend – Schutzmaßnahmen einzufordern.

    03/03/2025 - 09:10