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Baummarder

Wie kommt es zu getöteten Baummardern auf der Straße?

Baummarder sind Dämmerungs- und Nachtaktiv, daher sind sie auf der Straße mit ihrem dunklen Fell sehr schlecht zu sehen. Doch Baummarder werden im Vergleich zu Steinmardern eher selten überfahren, da sie den Menschen meiden und vor allem in großflächigen Wäldern und hier in den Baumkronen vorkommen.

Säugetier > Marder > Baummarder

Baummarder gelten als Kulturflüchter und werden daher eher selten von Fahrzeugen erfasst. Baummarder bevorzugen dichte und großflächige Wälder. Baummarder sind von Steinmarder meist schwierig voneinander zu unterscheiden, vor allem, wenn man das Tier nur kurz aus dem Fahrzeug erblicken kann.

Wie erkenne ich einen getöteten Baummarder auf der Straße?

Unterschiede Baummarder vs. Steinmarder:

  • Nase ist dunkel, bei Steinmarder fleischfarben
  • Kehlfleck ist gelb bis gelbrot und unten abgerundet. Bei Steinmarder ist der Kehlfleck weiß und unten tief gegabelt (kein sicheres Erkennungsmerkmal).
  • Unterseite der Pfoten beim Baummarder behaart (Ballen verdeckt), beim Steinmarder sind Ballen sichtbar.
  • Der Baummarder gilt als Kulturflüchter, bevorzugt große geschlossene Wälder.
  • Der Steinmarder gilt als typischer Kulturfolger. Kommt also auch in Dörfern und Großstädten vor.

Beispielbilder:

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