Unser Projekt und die globalen Ziele der Vereinten Nationen - roadkill.at

Unser Projekt und die globalen Ziele der Vereinten Nationen

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Die Vereinten Nationen haben im Oktober 2015 die Agenda2030 für nachhaltige Entwicklung verabschiedet und darin 17 Ziele mit 169 Zielvorgaben aufgelistet. Mit dieser Agenda soll nichts weniger als die Welt transformiert werden und dies in einer wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Dimension.

Diese Ziele für eine nachhaltige Entwicklung (UN Sustainable Development Goals; SDGs) sollen den Anstoß für Maßnahmen in den Bereichen geben, welche für die Menschheit und den gesamten Planeten von entscheidender Bedeutung sind und reichen von der Beendigung von Hunger und Armut über Maßnahmen gegen den Klimawandel, der Förderung friedlicher, gerechter und inklusiver Gesellschaften bis hin zur Gewährleistung von wirtschaftlichem, technischem und sozialem Fortschritt in Harmonie mit der Natur.

Wir sehen Citizen Science und das Projekt Roadkill besonders geeignet um hier einen Beitrag zur Erreichung spezifischer Ziele zu leisten.

Beitrag des Projekts zu den SDGs

Wir können uns gut vorstellen mit dem Projekt Roadkill zu folgenden Zielen beitragen zu können:

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SDG 4.3: Den Zugang zu tertiärer und lebenslanger Bildung unabhängig von Geschlecht zu ermöglichen.

Hier sehen wir uns vor allem in der außerschulischen Bildung und Weiterbildung, in dem wir Zugang zu ökologischem Wissen über unsere Projektwebsite und den Austausch über unsere Apps zwischen den Teilnehmerinnen und Teilnehmern anbieten.

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SDG 11.2: Unter anderem Erhöhung der Straßensicherheit.

Im Projekt Roadkill ist es uns ein Anliegen die Daten nicht nur zu wissenschaftlichen Zwecken zu sammeln, sondern diese z.B. auch an Behörden oder NGOs weiter zu geben, welche die Daten nutzen um die Straßen für Mensch und Tier sicherer zu gestalten, in dem z.B. besonders gefährdete Straßenabschnitte entschärft werden.

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SDG 15.5: Unter anderem Stopp des Biodiversitätsverlusts.

Ein äußerst komplexes Ziel, wo wir vor allem unsere wissenschaftliche Arbeit als maßgeblich ansehen, in dem wir die gesammelten Daten und zusätzliche Projekte nutzen um den Einfluss von Straßen und Straßenverkehr auf Wirbeltierpopulationen mit Schwerpunkt auf gefährdete Tierarten feststellen möchten. Nur mit diesem Wissen können wir konkrete und sinnvolle Maßnahmen setzen um einen möglichen negativen Einfluss reduzieren zu können.

Wir sind uns natürlich bewusst, dass wir durch unser Projekt jeweils nur einen kleinen Beitrag zur Erreichung beitragen können, aber wir möchten versuchen unser Möglichstes zu tun um unseren Planeten ein Stück nachhaltiger zu gestalten. Durch die Zusammenarbeit der Bevölkerung mit Vertreterinnen und Vertretern der Wissenschaft auf Augenhöhe ist es in unseren Augen möglich die äußerst komplexen globalen Ziele der Vereinten Nationen Schritt für Schritt von lokal zu global erreichen zu können.